Zum Hauptinhalt springen

Glarner zahlen mehr an die Hochschule Rapperswil

Für die Mitträgerschaft an der Hochschule Rapperswil rechnet der Kanton Glarus mit Mehrkosten von 150'000 Franken. Die Glarner haben die neuen Vereinbarungen genehmigt.

Ab 2017 wird die Trägerschaft für die Hochschule Rapperswil neu geregelt.
Ab 2017 wird die Trägerschaft für die Hochschule Rapperswil neu geregelt.
Archiv zsz

Mit Mehrkosten von 150'000 Franken pro Jahr rechnet der Kanton Glarus für die Mitträgerschaft an der Hochschule Rapperswil ab 2017. Das Kantonsparlament, der Landrat, liess sich heute davon nicht abschrecken und genehmigte die neue Hochschulvereinbarung stillschweigend.

Seit über 40 Jahren ist Glarus Mitträger der Hochschule in Rapperswil SG, zusammen mit den Kantonen St. Gallen, Zürich und Schwyz. Als Zürich 2008 aus dem Verbund ausstieg, regelten die anderen drei Kantone die Kosten in einer Verwaltungsvereinbarung. Diese Vereinbarung endet im September nächsten Jahres, weshalb eine neue Regelung getroffen werden muss.

Die neue Vereinbarung wurde ausgearbeitet unter dem Titel «Lead St. Gallen». Der Standortkanton trägt die Hauptverantwortung für die Hochschule.

Volksabstimmung in Schwyz

Die Mitträgerkantone Glarus und Schwyz beteiligen sich mit Beiträgen sowie mit fixen Pauschalzuschlägen je Student. Die Ausgaben der Glarner für die Hochschule Rapperswil schwankten in den vergangenen Jahren zwischen einer und eineinhalb Millionen Franken pro Jahr. Ab 2017 rechnet die Regierung mit einem Mehraufwand von 150'000 Franken.

In den Kantonen St. Gallen und Schwyz ist die neue Vereinbarung in den Parlamenten schon behandelt worden, allerdings ist das Vertragswerk noch nicht definitiv unter Dach. In St. Gallen findet im Parlament Ende Februar nächsten Jahres eine zweite Lesung statt. Im Kanton Schwyz muss die Vereinbarung nach der Zustimmung des Parlaments im Oktober noch der Volksabstimmung unterbreitet werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch