Rapperswil-Jona

Giacobbo/Müller machen Therapie in Jona

Das neue Kulturprogramm für das Kreuz in Jona bringt sowohl bekannte Namen wie Viktor Giacobbo und Mike Müller als auch unbekanntere Künstler in die Rosenstadt. Gar richtig magisch wird es mit dem Zauberkünstler Peter Marvey.

Mit Mike Müller und Victor Giacobbo machen im November zwei bekannte Gesichter halt in Jona.

Mit Mike Müller und Victor Giacobbo machen im November zwei bekannte Gesichter halt in Jona. Bild: pd

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Mit dem neuen Kulturprogramm komme ein bisschen Weltstadtflair ins Joner Kreuz. Dies versprach die Kulturbeauftragte von Rapperswil-Jona, Francisca Moor, bei der gestrigen Präsen­tation im Stadthaus.

Das Attribut Weltstadtflair war auf den Magier Peter Marvey gemünzt. «Er ist sicher einer unserer Highlights», sagt Moor. «Schliesslich ist Marvey der wohl originellste Illusionist.» Dabei­ verzichte er in seiner Show auf technische Mätzchen und riesige Apparaturen.

Therapie mit Kabarett

Gar noch bekannter als der Magier dürften die beiden Kabarettisten Viktor Giacobbo und Mike Müller sein, die im November mit ihrem­ Stück «In Therapie» nach Jona kommen. Für Stadtpräsident Martin Stöck­ling (FDP) war denn auch klar: «Als Vater zweier Kinder sind Peter Marvey sowie Giacobbo und Müller­ meine erste Wahl.»

Bei der Auswahl des zwölften Kulturprogramms der Stadt darf man Moor und ihrer Mitarbeiterin Susanne Rösli ein gutes Händchen für sichere Werte attestieren. So verpflichteten sie neben den erwähnten Highlights auch die zugkräftigen einheimischen Musiker Marc Sway und Kunz. Gleichwohl gibts auch Neues zu entdecken: Zum Beispiel die italienische Band Sulutumana, die Ende Oktober den musikalischen Auftakt macht. Sie sei bei einem Konzert derart begeistert gewesen, dass sie die Band sogleich enga­giert habe», schwärmt Rösli. Ein ebenfalls ungewohntes Angebot­ ist ein Theaterstück: Im März zeigt das Theater 58 «Der Alchimist» nach einem Roman­ von Paulo Coelho.

Breites Angebot für alle

«Wir wollten ein breites Angebot für die ganze Bevölkerung zusammen­stellen, das über die Re­gion hinaus strahlt», betont Moor. Wichtig sei, dass das Kulturprogramm im Kreuz nicht die Kleinbühnen in der Region konkurrenziere. «In Jona möchten wir Kultur bieten, die auf keiner anderen Bühne hier stattfindet.» Ein Nischenprogramm nur für wenige Kenner sei im Kreuz nicht sinnvoll.

Stolz erklärt die Kulturverantwortliche, dass man mit diesem Konzept in der Saison 2017/18 erfolg­reich war: «Pro Veranstaltung konnten wir durchschnittlich 263 Zuschauer zählen, das sind rund 20 Prozent mehr als in der vorangegangenen Saison.

Ein Fixpunkt im Programm

Laut Moor beträgt das Budget für das Kulturangebot im Kreuz 130 000 Franken. Davon bezahlt die Stadt 30 000 Franken, der Rest wird durch Ticketeinnahmen und Sponsorenbeiträge gedeckt­. Welches Highlight empfiehlt sie? «Ich lasse mir das Satire­programm ‹Bundesordner› nicht entgehen. Es gastiert zum sechsten Mal bei uns und ist mittler­weile zum Fixpunkt im Programm geworden.»

Genaues Programm und Vorverkauf unter www.kreuz-jona.ch

Erstellt: 26.09.2018, 11:16 Uhr

Rapperswil-Jona

Sanierungskonzept für das Kreuz

Während die Kulturveranstaltungen im grossen Saal des Joner Gasthofs Kreuz wie gewohnt­ stattfinden werden, ist die Zukunft des Gastro­bereichs immer noch unklar: Im November einigten sich die Stadt und die jetzige Betreiberin des Kreuzes, die Schloss Rapperswil Gas­tro GmbH, auf ein temporäres Konzept: Unter dem Namen Schübligwirt wollte Gastro-Geschäftsführer Wolfgang Raimann mittags und abends einfache und währschafte Speisen anbieten. Doch im Sommer entschied Raimann sich, das Restaurant bloss noch über Mittag zu öffnen. Dies, weil an den Abenden schlicht zu wenig Gäste das Restaurant besuchten.

Hintergrund für die Übergangslösung war, dass die Pläne der Stadt für eine Sanierung des Kreuzes immer wieder verschoben wurden. An der gestrigen Medienkonferenz zum Kulturprogramm kündigte Stadtpräsident Martin Stöck­ling (FDP) nun an, dass die Stadt «diese oder nächste Woche» ein Sanierungskonzept vorstellen werde. Unabhängig davon werden dem­nächst die sanitären Anlagen im Kreuz saniert. Ebenso sollen bald neue Stühle für den grossen Saal angeschafft werden. (js)

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