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Geheimniskrämerei um straflose Selbstanzeigen

Über 2000 St. Galler Steuerzahler haben sich in den vergangenen fünf Jahren beim Kanton selbst angezeigt. In welchen Gemeinden Fälle registriert wurden, macht der Kanton jedoch nicht öffentlich.

Conradin Knabenhans
Das St. Galler Öffentlichkeitsgesetz kennt viele Spezialregelungen.
Das St. Galler Öffentlichkeitsgesetz kennt viele Spezialregelungen.
Karikatur: Marian Kamensky

Fast eine Milliarde Franken wurde im Kanton St. Gallen in den vergangenen Jahren nicht versteuert. Dank der Möglichkeit der straflosen Selbstanzeige haben viele Steuersünder reinen Tisch gemacht. Sie müssen auf die hinterzogenen Gelder ordentliche Nachsteuern und Zinsen bezahlen, gehen jedoch straffrei aus. «Straflos selbst anzeigen kann man sich heute noch und auch in Zukunft – allerdings nur einmal im Leben», heisst es beim kantonalen Steueramt.

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