Rapperswil-Jona

Geberit spürt Rückenwind

Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 mehr umgesetzt und verdient. Der Umsatz stieg um 2,6 Prozent auf 737,1 Mio. Franken.

Zugelegt: Die Geberit AG mit Sitz in Jona vermeldet für das erste Quartal des neuen Jahres positive Zahlen.

Zugelegt: Die Geberit AG mit Sitz in Jona vermeldet für das erste Quartal des neuen Jahres positive Zahlen. Bild: Archiv ZSZ

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Geberit hat den Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr um 2,6% auf 737,1 Mio. Franken gesteigert. Bereinigt um Devestitions- und Währungseffekte, ergibt sich ein Plus von 6,7%. Die Verkäufe wurden laut Mitteilung vom Dienstag von negativen Wechselkurseffekten in der Höhe von 16 Millionen belastet. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 3,8% auf 190,8 Mio. Franken, der Reingewinn um 2,2% auf 162,2 Millionen. Trotz steigender Rohmaterialpreise, verbesserte sich beim europäischen Marktführer für Sanitärprodukte mit Sitz in Jona auch die operative Marge.

Operative Marge verbessert

Für den nötigen Rückenwind sorgte das mehrheitlich positive Umfeld in der Bauindustrie. Das Umsatzwachstum sei auch auf weitere Umsatzsynergien und eine im Vergleich zum Vorjahresabschnitt höhere Anzahl Arbeitstage zurückzuführen, heisst es weiter. Organisch und währungsbereinigt legten die grösste Region Europa 6,2% und Amerika 7,5% zu. Zweistellig wuchsen Nahost/Afrika (+17,8%) und Fernost/Pazifik (+16,9%).

Bei der Integration des 2015 übernommenen finnischen Badezimmerausstatters Sanitec sieht Geberit zudem weitere Fortschritte. Es fielen zwar weitere Kosten an, doch konnten auch zusätzliche Synergien genutzt werden. Auch das laufende Jahr werde durch weitere Fortschritte bei der Integration des Keramikgeschäfts geprägt sein.

Der von verhaltenem Optimismus geprägte Ausblick vom März für das Gesamtjahr 2017 bleibt bestehen. Nach Einschätzung von Geberit wird jedoch die Entwicklung der einzelnen Regionen/Märkte und Bausektoren weiterhin stark unterschiedlich verlaufen. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 02.05.2017, 13:23 Uhr

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