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Flames wollen ab 2019 in der eigenen Halle Unihockey spielen

Der Unihockeyclub Jona-Uznach Flames plant eine eigene Sporthalle im Grünfeld. Unterstützt wird diese Idee durch die Stadt Rapperswil-Jona, welche das Land ­gratis im Baurecht zur Verfügung stellt.

So soll die neue Unihockeyhalle der Jona-Uznach Flames dereinst daherkommen. Am Donnerstag präsentierte der Verein Details zum Hallenprojekt.
So soll die neue Unihockeyhalle der Jona-Uznach Flames dereinst daherkommen. Am Donnerstag präsentierte der Verein Details zum Hallenprojekt.

Am Donnerstagabend kurz vor der 20. Generalversammlung der Jona-Uznach Flames informierten die Verantwortlichen des Vereins ihre Sponsoren, Ehrenmitglieder, den Sportrat und die Medien über das neue Hallenprojekt. ­Bestätigt wurde, was im Vorfeld bereits durchgesickert war: Die neue Arena soll in unmittelbarer Nähe zur Sporthalle Grünfeld auf dem jetzigen Dressurplatz der Reitschule zu stehen kommen. Obwohl der Stall und die Reithalle nicht direkt vom neuen Projekt betroffen sind, werden die Pferde wohl über kürzere oder längere Zeit ganz aus dem Sportquartier verschwinden. Denn ohne Dressurplatz wird es wohl schwierig werden, die Reitschule langfristig weiterzubetreiben.

Stadt ins Boot geholt

Dass an der Informationsver­anstaltung auch die Stadt durch ihren Präsidenten Martin Stöck­ling vertreten war, hatte einen besonderen Grund. Die Stadt stellt den Flames das Bauland im Baurecht kostenlos zur Verfügung. Als Gegenleistung erhält sie ein Nutzungsrecht der Halle für einige Tage im Jahr. Die Kosten von 5,9 Millionen Franken für den Bau der Arena müssen die Flames aber komplett selber stemmen. Diese Art der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und einem Sportverein sei ein Novum, werde aber von der Stadt unterstützt. «Wir stehen ohne Wenn und Aber hinter diesem Projekt», erklärte der Stadt­präsident in seinen Ausführungen.

Projektleiter Dominik Stieger zeigte anhand von Visualisierungen die geplante Unihockeyhalle und deren Umgebung mit 44 Parkplätzen und rund 100 Velo­abstellplätzen. Neben dem ­geplanten Grossfeld mit einer Tribüne von 500 Sitzplätzen soll auch ein Kleinfeld für Trainings entstehen. Der Verpflegungsbereich der Cafeteria soll für 60 bis 80 Gäste ausgelegt werden. Daneben sind sechs bis acht Garderoben mit Duschen und Toilettenanlagen geplant. Die 60 mal 38 Meter grosse Halle soll aber auch für Büros, Sitzungszimmer und Materialräume Platz bieten. Der ganze Bau soll zudem rollstuhlgängig ausgebaut werden.

Ein Jahr für das Geld

Nun heisst es für den Verein, die nötigen Mittel in der Höhe von 5,9 Millionen Franken für den Bau der Halle zu beschaffen. Dafür geben sich die Verantwort­lichen rund ein Jahr Zeit. Erste Kontakte zu Banken und Sponsoren wurden bereits geknüpft. Später soll die Halle in einer eigenen Aktiengesellschaft mit einer Mehrheitsbeteiligung der Jona-Uznach Flames geführt werden. Auch der Verkauf des Namensrechts der neuen Arena stehe zur Diskussion, erklärte Dominik Stieger. «Wir prüfen im Moment alle Optionen.» Rund die Hälfte der Kosten sollen durch Sponsoring, Gönner, Sport-Toto-Gelder und Eigenleistungen gedeckt werden.

Der Zeitplan sieht vor, dass mit dem Bau der neuen Halle im Herbst oder Winter 2018 begonnen werden kann. Die Eröffnung könnte auf den Saisonbeginn im September 2019 erfolgen. Die grosse Flames-Familie mit momentan 350 Sportlern soll dann ihr eigenes Zuhause bekommen.

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