Jona

Feuerwehr rettet Pferd aus Sumpfloch

Glück im Unglück hatte ein Pferd am Freitagnachmittag im Joner Wald: Es versank im Morast und musste von der Feuerwehr mit dem Traktor befreit werden.

Aussergewöhnliche Rettungsaktion im Joner Wald: Ein Pferd musste mithilfe eines Traktors aus dem Morast befreit werden.

Aussergewöhnliche Rettungsaktion im Joner Wald: Ein Pferd musste mithilfe eines Traktors aus dem Morast befreit werden. Bild: Feuerwehr Rapperswil-Jona

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Die Feuerwehr Rapperswil-Jona musste am Freitag zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion ausrücken: Ein Pferd war bei einem Spaziergang in ein Sumpfloch getreten und versank daraufhin bis zu den Schultern im Morast. Die Besitzerin, eine junge Frau, zögerte nicht lange und alarmierte die städtische Feuerwehr. «Das Pferd hätte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können, es steckte zu tief im Sumpf», schildert Kommandant Roland Meier.

Mit Sandsäcken und Kies

Für die Rettungsaktion musste die Feuerwehr einen Landwirt von einem nahegelegenen Hof um Hilfe bitten: Mit dessen Traktor und einem Frontlader machte sich die Feuerwehr daran, das Tier zu bergen. Dafür mussten die Feuerwehrleute zunächst Kies, zusammen mit Sandsäcken, in die sumpfige Umgebung stopfen, um einen festen Untergrund zu bekommen. «Danach legten wir dem Pferd ein Tierrettungsnetz um den Bauch», führt Meier aus. Damit wurde das Tier schliesslich am Frontlader befestigt und konnte so mithilfe des Traktors aus seiner misslichen Lage befreit werden. «Das Pferd war erschöpft, konnte sich aber auf den Beinen halten und danach alleine in den Stall zurückgehen», sagt Meier.

Einen Umweg gemacht

Das Pferd und seine Besitzerin waren laut Meier vom Spazierweg abgekommen, weil ein umgestürzter Baumstamm in der Strasse lag. Um diesen zu umgehen, hatte sich die Pferdebesitzerin für den Umweg durch den Wald entschieden.

Mit nicht-alltäglichen Tierrettungsaktionen ist die Feuerwehr Rapperswil-Jona bereits vertraut: Kommandant Roland Meier erinnert sich an die Bergung einer Elefantendame vor zehn Jahren: Damals wagte sich Elefantendame Sumatra aus Knies Kinderzoo auf ihrem täglichen Spaziergang entlang der Seepromenade Rapperswil zu nahe ans Schilfgebiet und sackte in ein Sumpfloch. Die städtische Feuerwehr konnte den rund vier Tonnen schweren Dickhäuter mit vereinten Kräften wieder auf festen Boden bringen. (zsz.ch)

Erstellt: 12.01.2018, 20:07 Uhr

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