Zum Hauptinhalt springen

Fahrende klopfen bei Landwirten in der Region an

Im Kanton St. Gallen fehlen Durchgangsplätze für Fahrende. Weil sich in naher Zukunft keine Lösung abzeichnet, sind Betroffene auf die Mithilfe von privaten Landbesitzern angewiesen. Auf deren Wiesen stellen sie vorübergehend ihre Wohnwagen ab – so auch vor kurzem in Wagen und Benken.

Schweizer Fahrende sind eher an langfristigen Kontakten mit Landwirten interessiert als Fahrende aus dem Ausland.
Schweizer Fahrende sind eher an langfristigen Kontakten mit Landwirten interessiert als Fahrende aus dem Ausland.
Keystone

Sie wechseln wöchentlich oder monatlich ihren Standort, je nachdem, wo sie gerade Arbeit finden. Die Frühlings- und Sommermonate sind für Fahrende eine Zeitspanne, in der sie umherziehen und auf verschiedenen Durchgangsplätzen stationiert sind. An genau solchen Plätzen fehlt es allerdings im Kanton St. Gallen – und das seit Jahren. Viele Fahrende – sowohl aus der Schweiz als auch aus dem Ausland – gehen dar­um direkt auf Landwirte zu. Eine frei stehende Wiese ist für sie ideal, um ihre Wohnwagen für ein paar Wochen abzustellen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.