Eschenbach

Eschenbach will Steuern senken

Der Gemeinderat beschliesst für das kommende Jahr eine Senkung des Steuerfusses von 123 auf 121 Prozent. Die Senkung wird der Bürgerversammlung vom im November vorgelegt.

Der Steuerfuss wird in Eschenbach attraktiver: Der Gemeinderat beschliesst die Senkung von 123 auf 121 Prozent.

Der Steuerfuss wird in Eschenbach attraktiver: Der Gemeinderat beschliesst die Senkung von 123 auf 121 Prozent. Bild: David Baer

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Der Finanzhaushalt der Gemeinde Eschenbach präsentiert sich äusserst solide. Nach den guten Ergebnissen der letzten Jahre deutet auch der Zwischenstand der Laufenden Rechnung 2017 erneut auf ein gutes Rechnungsergebnis hin, wie die Gemeinde mitteilt.

Das Budget 2018 rechnet bei einem Aufwand von total 57,5 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 57 Millionen Franken einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis. Die gesunde Bevölkerungsentwicklung, der daraus resultierende gestiegene Steuerertrag, sowie ein Polster an Eigenkapital (5,6 Millionen Franken) veranlassten den Gemeinderat, eine weitere Steuersenkung zu beantragen.

Von 127 auf 121 Prozent

Nachdem die vereinigte Gemeinde Eschenbach 2013 mit einem Steuerfuss von 127 Prozent in die gemeinsame Geschichte startete, kann nun nach der per auf 2016 beschlossenen Steuerfusssenkung von 4 Prozentpunkten auf 123 Prozent, wiederum eine Senkung von 2 Prozentpunkten auf 121 Prozent ins Auge gefasst werden. Noch 2006 lag der Steuerfuss bei den damals eigenständigen Gemeinden Eschenbach, Goldingen und St. Gallenkappel auf dem maximalen Steuerfuss von 162 Prozent.

Das neue Abschreibungsmodell des neuen Rechnungsmodells der St. Galler Gemeinden (RMSG), das 2019 in Kraft tritt, entlastet die Rechnung zudem nachhaltig. Auf eine Aufwertung von bereits abgeschriebenem Verwaltungsvermögen verzichtet die Politische Gemeinde Eschenbach. Die durch den Gemeinderat festgelegten neuen Abschreibungszeiträume, entsprechen nun auch der Nutzungsdauer der Objekte. Die konkreten Zahlen werden im gedruckten Voranschlag 2018 präsentiert werden. Dieser wird bis spätestens 9. November den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern verteilt. (red)

Erstellt: 13.09.2017, 17:00 Uhr

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