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Eschenbach sagt ja zum Naturpark Oberland

Pro Zürcher Berggebiet teilt mit, dass fast alle Verbandsgemeinden, darunter auch Eschenbach, dem nächsten Schritt Richtung Naturpark zugestimmt haben. Von 13 Gemeinden sagte nur eine Nein.

Ein weiterer Schritt zur Erschaffung eines Naturparks im Zürcher Oberland ist getan.
Ein weiterer Schritt zur Erschaffung eines Naturparks im Zürcher Oberland ist getan.
Keystone

Ein Naturpark entsteht nicht über Nacht. Im Zürcher Oberland ist man nun einen Schritt weiter im Prozedere. Wie der Gemeindeverband Pro Zürcher Berggebiet mitteilt, haben die Mitgliedsgemeinden, zugestimmt, einen Managementplan auszuarbeiten. Der Verband habe dazu einen Antrag an die einzelnen Gemeinden gestellt, und diese teilten ihre Zustimmung per Gemeinderatsbeschluss mit.

Auch die Gemeinde Eschenbach gab ihre Zustimmung, da sie von den Vorteilen des Naturparks überzeugt ist: «Die Region wird für potenzielle Gäste besser sichtbar und erschliesst sich einem nationalen Netzwerk», erklärt Gemeindepräsident Josef Blöchlinger. Von 13 Gemeinden entschied sich allerdings eine dagegen: Fischenthal. «Der Gemeinderat äusserte ähnliche Bedenken, wie sie auch sonst etwa genannt werden», sagt Michael Dubach, Geschäftsführer von Pro Zürcher Berggebiet.

Da es für das Ja zum Managementplan einen Mehrheitsentscheid brauchte, hat die Absage aus Fischenthal vorerst keine Auswirkungen. «Es ist uns aber wichtig, dass eine Gemeinde jederzeit aus dem Prozess aussteigen kann, wenn sie das will», sagt Dubach. Dass die restlichen 12 Gemeinden, über deren Gebiet sich der Park dereinst erstrecken soll, zugestimmt haben, sei ein positives Zeichen. Das sind neben Eschenbach: Bäretswil, Bauma, Bichelsee-Balterswil, Fischingen TG, Hinwil, Hofstetten (Elgg), Schlatt, Turbenthal, Wald, Wila und Wildberg.

Das Volk bestimmt Ende 2018

Voraussichtlich Ende 2018 stimmen die 13 Gemeinden über den Managementplan ab. Dann entscheidet sich, ob der Naturpark in die vierjährige Errichtungsphase geht. Fischenthal könnte beschliessen, den Antrag gar nicht erst an die Gemeindeversammlung zu bringen.

Im Managementplan gehe es nun vor allem darum, Projekte zu generieren und eine Positionierung für den Park festzulegen, sagt Dubach. Als Beispiele nennt er das Kulturerbe, regionale Produkte oder etwa das Thema Wasser. «Auch nach dem Namen des Parks ist bereits gefragt worden.» Wichtig sei ihnen, lokale Akteure und bestehende Initiativen einzubeziehen. In das Arbeitspapier einfliessen sollen auch die Resultate der Machbarkeitsstudie, der Zürcher Hochschule der angewandten Wissenschaften (ZHAW).

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