Zum Hauptinhalt springen

Eschenbach macht 2017 einen Gewinn

Die Jahresrechnung der Gemeinde Eschenbach fällt deutlich besser aus als budgetiert. Statt eines Defizits resultiert ein Überschuss von 1,5 Mio. Franken.

Nicht wie budgetiert ein Defizit, sondern einen Gewinn kann die Gemeinde Eschenbach im Jahr 2017 vorweisen.
Nicht wie budgetiert ein Defizit, sondern einen Gewinn kann die Gemeinde Eschenbach im Jahr 2017 vorweisen.
Archiv ZSZ

Die Gemeinde Eschenbach hat ein gutes Rechnungsjahr 2017 hinter sich. Wie die Gemeinde am Dienstag mitteilt, resultierte ein Gewinn von rund 1,5 Mio. Franken. Im Vergleich zum budgetierten Defizit resultiert eine Besserstellung um knapp 2 Millionen Franken.

Der von der Bürgerversammlung vom 24. November 2016 beschlossene Voranschlag 2017 rechnete mit einem Defizit von 495'900 Franken. Dieses Defizit hätte mit einem Bezug aus dem Eigenkapital gedeckt werden müssen.

Die positive Abweichung sei zu einem beträchtlichen Teil auf die unvorhergesehenen Erträge aus zwei Liegenschaftsverkäufen zurückzuführen. Diese beiden Grundstücksveräusserungen – in einem Fall wurde ein Kaufsrecht ausgeübt – brachten der Gemeinde einen nicht budgetierten Erlös von etwas über 1 Mio. Franken ein. Einen wesentlichen Anteil am erfreulichen Gesamtergebnis hatte auch der positive Abschluss der Schulen. Durch tiefere Kosten in praktisch allen Hauptbereichen resultierte insgesamt eine Verbesserung von rund 600'000 Franken gegenüber dem Budget.

Mehrkosten bei Winterdienst und Asylwesen

Wie die Gemeinde weiter mitteilt, seien aber auch einige grössere negative Zahlen zu verzeichnen. So mussten wegen des frühen Wintereinbruchs 2017 und vieler Schneefälle rund 250'000 Franken mehr für Winterdienst ausgegeben werden. Namhafte Mehraufwendungen fielen auch für die Pflegefinanzierung (rund 220'000 Franken), bei der finanziellen Sozialhilfe und im Asylwesen (je rund 100'000 Franken) sowie für die unvorhergesehene und dringende Dammsanierung beim Oberfeldweiher (rund 120'000 Franken) an.

Das Rechnungsergebnis soll für zusätzliche Abschreibungen im Umfang von 450'000 Franken, für Vorfinanzierungen an die Projekte Dreifachsporthalle, Tiefgarage und Altersstrategie im Betrag von total 1 Mio. Franken sowie für eine Einlage von rund 245oo Franken ins Eigenkapital verwendet werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch