Zum Hauptinhalt springen

«Es gibt Menschen, die brauchen das Geld noch heute»

Sie arbeiten und leben trotzdem an der Armutsgrenze: Die «Working Poor». Ihnen möchte der Rüeterswiler Gennaro Teta rasch und unbürokratisch unter die Arme greifen. Mit seinem jungen Verein Ancielo kämpft er gegen das Tabu rund ums Thema «Armut».

Engagiert: Gennaro Teta (links) und Bernhard Krapf bieten rasche Hilfe für Menschen am Existenzminimum.
Engagiert: Gennaro Teta (links) und Bernhard Krapf bieten rasche Hilfe für Menschen am Existenzminimum.
Michael Trost

2000 Franken: Wer nicht in der Lage ist, diesen Betrag für einen Notfall auf die Seite zu legen, gilt in der Schweiz als armutsgefährdet. Im Linthgebiet drohen derzeit 8500 Menschen, in die Armut abzurutschen. Manchmal reicht ein entzündeter Weisheitszahn oder ein Autounfall, um das fragile Gleichgewicht von Menschen an der Armutsgrenze ins Wanken zu bringen. Genau dieser Gruppe von Menschen möchte der in Rüeterswil wohnhafte Ingenieur Gennaro Teta helfen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.