Rapperswil-Jona

Es geht vorwärts mit dem Engelhölzli-Ausbau

Der seit vielen Jahren geplante Ausbau der Entsorgungsstelle im Engelhölzli wird konkret: Geplant ist ein kombiniertes Projekt aus Entsorgungspark und Lagerhallen für Feuerwehr und Zivilschutz.

Diese Kunden hatten Glück: Sie mussten fürs Entsorgen im Engelhölzli nicht lange im Stau warten. Mit dem Ausbau soll die Entsorgungsstelle  vergrössert und die Zufahrt optimiert werden.

Diese Kunden hatten Glück: Sie mussten fürs Entsorgen im Engelhölzli nicht lange im Stau warten. Mit dem Ausbau soll die Entsorgungsstelle vergrössert und die Zufahrt optimiert werden. Bild: Archiv Kurt Heuberger

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Vom samstäglichen Stau im Engelhölzli sprachen die Rapperswil-Joner schon vor Jahren. Und auch von der einzigen Lösung für dieses Problem, nämlich einer Erweiterung des Entsorgungsparks, den die Karl Rüegg AG betreibt. Die Pläne dafür gerieten jedoch immer wieder ins Stocken. Nun ist das Vorhaben einen entscheidenden Schritt weiter, wie Stadtrat und Bauchef Thomas Furrer bestätigt: Die Baueingabe für das Projekt sei noch für diese Woche angekündigt.

Der Ausbau ist auf dem Areal gegenüber der Entsorgungsanlage geplant – Land, das der Stadt gehört und das sich gemäss Furrer in der öffentlichen Bauzone befindet. Vorgesehen sei ein «kombiniertes Projekt». Zum einen soll es dort weiterhin einen Entsorgungspark mit dem bis­herigen Angebot geben. Dabei soll jedoch die Anfahrtssituation, die heute nicht optimal sei, verbessert werden. Das ist aber nicht alles. Im geplanten, zweistöckigen Neubau sind auch Büroräume und Fahrzeuglagerhallen für die Karl Rüegg AG sowie Materiallager für die Feuerwehr und den Zivilschutz vorgesehen.

Zwei Standorte für Feuerwehr

Für das Projekt zuständig ist das Rapperswiler Architekturbüro Ziegler und Partner. Zweistöckig sei das Gebäude unter anderem, weil das besagte Terrain sich in einem Gefälle befinde, führt Furrer aus.

Die Feuerwehr Rapperswil-Jona wolle ihre Depots künftig auf nur noch zwei Standorte beschränken, erklärt Kommandant Roland Meier – jenen im Bollwies und den neuen im Engelhölzli.

Aus der Zeit, in der die einzelnen Ortsteile Bollingen, Wagen, Rapperswil und Jona noch eigene Feuerwehren hatten, seien noch mehrere ehemalige Aussendepots vorhanden, schildert Meier. Diese wolle die Feuerwehr aber aufgeben – und die betreffenden Räume den Besitzern – in Wagen etwa ist es die Schule – zurück­geben.

Was den Zivilschutz angeht, so soll neu im Engelhölzli diverses Material gelagert werden: Dies reiche von Funkgeräten bis zum Notstromaggregat, sagt Meier – «alles, was man im Zivilschutz braucht, um eine Notlage zu bewältigen». Ziel sei es, die Stand­orte künftig auf drei zu dezimieren. Per 1. Juli dieses Jahres ­fusionieren die bestehenden Zivil­schutz­organisationen im Linthgebiet zum Zivilschutz Zürich­see-Linth.

Bau könnte 2018 beginnen

Als Nächstes wird das erwartete Baugesuch für den Engelhölzli-Ausbau, sobald es im Stadthaus eingetroffen ist, während 14 ­Tagen öffentlich aufliegen. Während dieser Zeit können Einsprachen gemacht werden. Wenn ­alles nach Plan voranschreite, könnte der Bau des Projekts durchaus 2018 beginnen, schätzt Furrer.

Der Bauherr des Projekts und Inhaber des Entsorgungsparks im Engelhölzli, Karl Rüegg, wollte zu den Ausbauplänen keine Stellung nehmen. Via einen ­Angestellten liess er ausrichten, es sei noch zu früh, um Details bekannt zu geben. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 01.06.2017, 11:14 Uhr

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