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Er holt die Arlesheimer Domorgel in die gute Stube

Seine Leidenschaft sind Tasteninstrumente, seine Wohnung ist ein kleines Museum: Martin-Ulrich Brunner wird ab Juli endlich mehr Zeit haben, um auf seinen Sammlerstücken zu spielen.

martin-Ulrich Brunner an seinem «Orgelsimulator», mit dem er Stücke in Originalatmosphäre einstudieren kann.
martin-Ulrich Brunner an seinem «Orgelsimulator», mit dem er Stücke in Originalatmosphäre einstudieren kann.
Patrick Gutenberg

Ein Fernsehgerät sucht man in Martin-Ulrich Brunners Wohnung vergeblich. Dort, wo üblicherweise der Flachbildschirm prangt, stehen in seiner Stube zwei Flügel. Aber was für welche! Der Brodmann-Hammerflügel, ein sehr seltenes Stück, wurde 1822 in Wien gebaut, zu einer Zeit, als Schubert und Beethoven noch lebten. Als der Flügel ihm angeboten worden sei, hätten Mäuse im Inneren genistet, erzählt Brunner. Heute ist das Ins­trument tipptopp restauriert. Eine Hörprobe möchte Pianist und Organist Brunner dennoch nicht geben. «Der Flügel muss ­zuerst wieder einmal gestimmt werden.»

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