Zum Hauptinhalt springen

Entscheid um Feuerwehrdepot verzögert sich erneut

Noch immer ist kein definitiver Entscheid über die Zukunft des alten Feuerwehrdepots gefallen. Mit daran Schuld dürften die Stadtratswahlen haben.

Noch ist unklar, was aus dem Feuerwehrdepot wird.
Noch ist unklar, was aus dem Feuerwehrdepot wird.
Archivbild Reto Schneider

Die Verhandlungen um die Zukunft des alten Feuerwehrdepots kommen weiterhin nur schleppend voran. Nachdem Stadt und Ebärklub im Oktober kurz vor einer Einigung standen, stellt sich die Situation nun neu dar. Wie Ebärklub Präsident Martin Mühlegg gegenüber der ZSZ bestätigt, konnte bisher keine Einigung mit der Stadt erzielt werden. Im Frühling 2015 hatte die Stadt den Projektwettbewerb für die Nutzung des alten Feuerwehrdepots lanciert. Eine Kombination aus Kultur- und Gastrolokal soll das Quartier künftig beleben. Drei Konzeptvorschläge gingen auf die Wettbewerbsaufschreibung ein. Darunter das spätere Siegerprojekt der ehemaligen Betreiber der Kulturbeiz Goldener Eber.

Im vergangenen Jahr war es während der Verhandlungen zwischen Stadt und Ebärklub eine erstes Mal zu Verzögerungen gekommen. Der Grund: Der Stadtrat wollte vor einer allfälligen Vertragsunterzeichnung ein detailliertes Gastrokonzept. Dafür wurde dem Ebärklub eine Frist von mehreren Monaten eingeräumt. Kurz nach Ablauf der Frist kündigte der damalige Stadtrat und Projektverantwortliche Markus Gisler (FDP) gegenüber der ZSZ den Entscheid des Stadtrats für Ende Oktober an.

«Es braucht dieses Lokal»

Getan hat sich seither aber nichts. «Seit bald drei Jahren arbeiten wir an unserem Konzept», sagt Martin Mühlegg. Er bedaure es, deshalb sehr, dass die Verhandlungen mit der Stadt derart harzig laufen. «Wir waren der Meinung, wir hätten unsere Hausaufgaben gemacht.»

Die neusten Verzögerungen seien zum Teil auch den Erneuerungswahlen im Herbst geschuldet, sagt Mühlegg. «In der turbulenten Wahlphase scheint unser Anliegen bei der Stadt untergegangen zu sein.»Dennoch hält der Ebärklub an seiner Idee fest. «Es braucht dieses Lokal dringend», sagt Mühlegg. In Rapperswil-Jona werde nach wie vor viel zu wenig junge Kultur geboten. In den nächsten Tagen werde sich die Projektgruppe deshalb noch einmal zusammensetzen, um etwaige Anpassungen am Konzept vorzunehmen. «Danach werden wir noch einmal auf den neuen Stadtrat zugehen.»

Der Stadtrat wollte am Freitag keine Stellung beziehen. Bauchef Thomas Furrer (parteilos) verwies auf die Stadtratssitzung vom Montag, an der die Zukunft des alten Feuerwehrdepots zur Sprache kommen wird. Erst danach werde man sich zu der Sache äussern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch