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Ein weiteres Grossprojekt in Jona

In der Stadt wird erneut geplant: An der Aubrigstrasse sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 32 Wohnungen entstehen. Es ist eine Mischung zwischen strenger Stadtarchitektur und lockerer Quartiergestaltung.

Das Bauprojekt Sonnenbühl soll ab 2018 im Joner Zentrum entstehen. Vorgesehen sind 32 Wohnungen.
Das Bauprojekt Sonnenbühl soll ab 2018 im Joner Zentrum entstehen. Vorgesehen sind 32 Wohnungen.
Visualisierung Ziegler + Partner Architekten

Kaum ein Tag vergeht, an dem in Jona nicht über ein neues Bauprojekt gesprochen wird. Eben erst waren die Sanierungspläne des Stadttor-Zentrums Jona und die Neubaupläne an der Molkereistrasse in aller Munde, dann wurde Ende der letzten Woche bekannt, dass auf dem Petro­plast-Vinora-Areal rund 200 Wohnungen entstehen werden. Am Montag nun kommunizierte die Stadt, dass auch im Dreieck Aubrigstrasse, Sonnenbühlstrasse und St. Gallerstrasse bald die Bagger auffahren sollen.

Das Stadtbild hat sich an diesem Ort bereits in den letzten Jahren deutlich verändert. Am Strassenzug schräg hinter dem Stadthaus entstand eine moderne Filiale der Bank Raiffeisen. Und gegenüber entsteht nun die nächste Mehrfamilienhaussiedlung der Stadt.

32 Wohnungen

Geplant sind zwei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage mit insgesamt 32 Wohnungen, aufgeteilt in eine 2 ½-, dreizehn 3 ½-, elf 4 ½- und sieben 5½-Zimmer-Wohnungen, sowie gewerblicher Nutzung entlang der St. Gallerstrasse. Die bestehenden Gebäude St. Gallerstrasse 53 und 55 (ehemals Landi) sowie Sonnenbühlstrasse 1, 2 und 4 innerhalb des Planungsperimeters werden abgerissen.

Grundeigentümerin ist das Baukonsortium Sonnenbühl, zu dem unter anderem die Späni Bauingenieure AG und die Ziegler + Partner Architekten AGgehören. Die neue Wohn- und Geschäftsüberbauung Sonnenbühl stärke das Zentrum Jona und setze einen weiteren Akzent auf der EntwicklungsachseNeue Jonastrasse–St. Gallerstrasse, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung.

Mit dem Überbauungsplan könne die Fortsetzung und Zusammenführung der bestehenden Fuss- und Fahrradverbindungen gesichert werden. Durch den offenen Hofraum werde ein neuer öffentlicher Durchgang innerhalb des Quartiers zwischen Sonnenbühl- und Aubrigstrasse geschaffen. Dieser Hofraum ist denn auch der Clou der Überbauung.

Der Übergang vom Strassenraum in den Hofbereich soll mit einem Belagswechsel von Asphalt zu Kies markiert werden, wie aus dem Planungsbericht hervorgeht. Zwischen den beiden markanten Bauten liegt der geräumige Siedlungshof mit Baumbestand, Sitzgelegenheiten und Spielplatz. Entlang beider Fassaden sollen Staudenbeete gepflanzt werden. Dieser Bereich ist multifunktional nutzbar und steht allen Bewohnern zur Ver­fügung.

Ab 2018 im Bau

Die verkehrsmässige Erschliessung erfolgt ausschliesslich ab der Aubrigstrasse. Auf der Strassenseite zur St. Gallerstrasse hin wirkt das Gebäude streng, nach innen durch die verformten Gebäudekörper verspielter. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtbildkommission ausgearbeitet.

Wie Bauchef Thomas Furrer (parteilos) auf Anfrage erklärt, wird der Überbauungsplan nun bis Mitte Juli aufgelegt. Läuft alles nach Plan, wird das Projekt ab 2018 umgesetzt.

Was mit den bestehenden Läden, insbesondere dem Velo- und Motogeschäft von Ernst Büsser, passiert, ist unklar. Bei der Firma Büsser will man sich nicht äussern, der zuständige Planer des Baukonsortiums weilt derzeit in den Ferien.

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