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Ein Strassenschild soll Einsprachen verhindern

Die Hanfländerstrasse soll nach Ansicht der Stadt provisorisch verbreitert werden. Da der Widerstand aus der Bevölkerung zu gross wurde und die Stadt juristische Konsequenzen befürchtete, werden die Baupläne nun öffentlich aufgelegt.

Das neu montierte Schild an der Hanfländerstrasse dient als erste Massnahme gegen den zunehmenden Schleichverkehr und soll unbefugte Fahrzeuge fernhalten.
Das neu montierte Schild an der Hanfländerstrasse dient als erste Massnahme gegen den zunehmenden Schleichverkehr und soll unbefugte Fahrzeuge fernhalten.
Michael Trost

30 bis 80 Zentimeter. Um so viel sollte die Hanfländerstrasse in Rapperswil-Jona verbreitert wer­den, damit in Zukunft grössere Busse die Quartierstrasse befahren können. Denn die Zahl der Pendler, die täglich den Stadtbus Nummer 993 besteigen, nimmt konstant zu. Die Fahrgastzahlen stiegen 2015 auf über 1,6 Millionen Passagiere. Die Kleinbusse sind regelmässig völlig überfüllt. Aus diesem Grund setzt die Stadt zu Stosszeiten einen zweiten Bus ein. Als langfristige Lösung will sie die Strasse verbreitern. Die Pläne des Stadtrats passen einigen Anwohnern aber gar nicht. Schon jetzt werde die Strasse zunehmend von privaten Fahrzeugen als Schleichweg benutzt ­– obwohl eigentlich nur der Zubringerdienst gestattet wäre. Sollte die Strasse verbreitert werden, nehme der Verkehr noch mehr zu und gefährde Kinder und Velofahrer, befürchten die Quartierbewohner.

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