Rapperswil-Jona

Ein nasskaltes Jubiläum für das Drachenbootrennen

Zum 25-Jahre-Jubiläum wurde das Drachenbootrennen mit attraktiven Neuerungen und unter der Führung einer verjüngten Leitung fit für die Zukunft gemacht. Über 40 Teams paddelten teilweise bei strömendem Regen um die Podestplätze.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Vor 25 Jahren organisierte der Kanuclub Rapperswil-Jona (KCRJ) das erste Drachenbootrennen in Rapperswil. Die Beliebtheit des Anlasses steigerte sich im Laufe der Jahre so, dass bereits im Rekordjahr 2004 insgesamt 55 Teams auf dem Wasser um die Wette paddelten. Auch im Jubiläumsjahr standen am Samstag über 40 Mannschaften im Einsatz.«Wir wollen weiterhin ein Grümpelturnier auf dem Wasser sein», erklärte Fabian Reck, Co-Präsident des Organisationskomitees den Erfolg des Drachenbootrennens: «Bei uns kann jeder ohne Vorkenntnisse mitmachen.» So meldeten sich auch dieses Jahr wieder so viele Firmen und Vereine an, dass die volle Rennkapazität ausgeschöpft wurde. Für die Organisation standen rund 125 Helfer vom Kanuclub im Einsatz.

Nasskalt oder feuchtfröhlich: Rund 45 Teams paddelten am 25. Drachenbootrennen um die Wette. Video: Simon Grässle.

Eine neue Leitung mit neuen Ideen

Der Kanuclub nahm das Jubiläum zum Anlass, den Event grundsätzlich zu überarbeiten und für die Teilnehmer interessanter zu gestalten. So wurde die Renndistanz für alle auf 222 Meter festgesetzt und auf die Unterscheidung von Kurz- und Langstrecken verzichtet.

Die Rennen auf dem Obersee fanden neu nur noch am Samstag statt, am Freitagabend konnten die teilnehmenden Teams eine freiwillige Trainingseinheit buchen. Mit dieser Konzentration auf einen Renntag wollten die Organisatoren das Drachenbootrennen kompakter und attraktiver gestalten.

Die neuen Ideen kamen von einer neuen Leitung. Mit den Co-Präsidenten Fabian Reck und Matthias Krähenbühl übernahm erstmals eine jüngere Generation die Verantwortung für die Organisation. Mit einem frischen Team zur Unterstützung will der Kanuclub die Attraktivität des Anlasses steigern und ihn fit in die Zukunft führen.

Augenfällig waren auch die verschiedenen Bauten auf dem Areal, besonders die schönen Pagodenzelten, welche dieses Jahr wegen des schlechten Wetters ausgiebig besucht wurden. Dadurch und mit zusätzlichem Platz für die Zuschauer soll der Anlass aufgewertet werden. «Trotzdem wollten wir das Konzept nicht verändern», erklärte Co-OK-Präsident Fabian Reck. «Wir behalten Bewährtes und setzen punktuell neue Ideen um.»

Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter

Eine Neuerung war auch ein Pool, wo sich die Paddler nach dem anstrengenden Rennen erholen und aufwärmen konnten. Denn der Regen und der Wind liessen die sportlichen Paddler trotz kraftvollem Einsatz frieren. Bis zum Mittag dominierte der Niederschlag, ehe sich am Nachmittag doch noch die Sonne zeigte.

Trotz des schlechten Wetters war die Stimmung gut. Die Drachenbootfahrer zeigten bei jedem Rennen vollen Einsatz und erfreuten mit teilweise lustigen Kostümen die Zuschauer. Ob mit Ambitionen auf den Sieg oder einfach zum Spass, die Teilnehmer ergriffen auch die 25. Austragung des Drachenbootrennens als Gelegenheit, sich auf dem Wasser sportlich zu betätigen und zusammen Spass zu haben.

Wie bereits die letzten Jahre zuvor, war am Abend Party angesagt. Am Freitag sorgten mit «Urban» und «The Surfers» zwei Livebands für die Unterhaltung, ehe am Samstag ein DJ die Stimmung im Festzelt anheizte. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 03.09.2017, 16:37 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!