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Ein Mammutprojekt kommt zum Abschluss

Das Gasthaus auf der Insel Ufenau zeigt sich nach langer Renovation im neuen Glanz. Aber die Spuren der Geschichte bleiben erhalten. Auch die verschiedenen Epochen der Bautätigkeit auf der Insel werden betont - etwa durch den modernen Grill.

Der Gastrobetrieb auf der Ufenau: Das barocke Gasthaus zu den zwei Raben, der Anbau aus den 30er Jahren, und der moderne Grill aus Messing.
Der Gastrobetrieb auf der Ufenau: Das barocke Gasthaus zu den zwei Raben, der Anbau aus den 30er Jahren, und der moderne Grill aus Messing.
zvg/Frank Roskothen
Ab Montag, 23. April, heisst die Gastwirtschaft «Haus zu den zwei Raben» wieder Besucher willkommen. Die ZSG bedient die Insel jedoch bereits ab dem 30. März wieder.
Ab Montag, 23. April, heisst die Gastwirtschaft «Haus zu den zwei Raben» wieder Besucher willkommen. Die ZSG bedient die Insel jedoch bereits ab dem 30. März wieder.
Archiv ZSZ
Trotz Sanierungen ist das Ziel jedoch klar: Sie soll grün bleiben, grün und idyllisch, die Insel der Stille.
Trotz Sanierungen ist das Ziel jedoch klar: Sie soll grün bleiben, grün und idyllisch, die Insel der Stille.
Keystone
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Das Gasthaus zu den zwei Raben ist mit 337 Jahren eine alte Dame. Einst ein Pächterhaus, wird im barocken Bau seit 1831 die Gastfreundschaft gepflegt. Doch in den letzten Jahren konnte sich der Restaurantbetrieb nicht von der besten Seite zeigen. Die Technik war veraltet, das Haus zeigte Spuren seines hohen Alters. Ein behelfsmässiges Zelt für die Verpflegung der Gäste, verschönerte das Bild nicht. Deshalb wurde das Gasthaus inklusive Anbau – beide stehen unter Denkmalschutz– nun während 18 Monaten für gut sieben Millionen Franken umfassend restauriert. «Es ging darum, die Seele des alten Hauses wieder hervorzuhohlen», erklärt der Rapperswiler Architekt Frank Roskothen. Dies taten Roskothen und seine Mitstreiter, indem sie das Gebäude auf den Zustand nach der letzten grossen Restauration in den 1860er Jahren zurückführten.

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