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Ein Flüchtling hilft seinem Volk

Im Generationenhaus stellte sich ein Verein zur Unterstützung der Bevölkerung im Sudan vor. Gründer des Vereins ist Abrahem Ahmmad, ein Flüchtling.

Abrahem Ahmmad flüchtete einst aus dem Sudan: Heute versucht er, sein Land mit dem Verein «Frieden und Bildung für die Nuba» zu unterstützen.
Abrahem Ahmmad flüchtete einst aus dem Sudan: Heute versucht er, sein Land mit dem Verein «Frieden und Bildung für die Nuba» zu unterstützen.
Dragiza Stoni

Die Gäste überlegen und raten, dann löst Abrahem Ahmmad das Quiz auf. Auf einer Karte zeigt er, wo genau im nordöstlichen Afrika der Staat liegt. Er erklärt, Sudans Amtssprache sei Arabisch und das Land vierzig Mal grösser als die Schweiz. Ahmmad erzählt Geschichten aus seiner Heimat, lacht viel. So viel zu lachen hatte er nicht immer. 2002 kam er als politischer Flüchtling in die Schweiz. Hier bleiben zu können, war ihm ein langer, steiniger Weg. Ahmmad setzte sich für sein Asylgesuch ein, sprach immer wieder vor. Er erfuhr Hilfe. Ein Grund auch, warum er nun mit dem Verein «Frieden und Bildung für die Nuba» ebenfalls helfen will. Er setzt sich für eine gute Schulbildung seines Volkes ein. Selber absolvierte er in Sudans Hauptstadt Karthoum eine Ausbildung in der Reisebranche.

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