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Dritter Verdächtiger der Rapperswiler Bluttat wieder auf freiem Fuss

Nach der Bluttat vom Samstag ist das beschuldigte Ehepaar in Untersuchungshaft. Dem dritten Verdächtigen wurde eine Ersatzmassnahme angeordnet.

Schauplatz der gewalttätigen Auseinandersetzung war am letzten Wochenende das Restaurant La Scala in Rapperswil-Jona.
Schauplatz der gewalttätigen Auseinandersetzung war am letzten Wochenende das Restaurant La Scala in Rapperswil-Jona.
Archiv Patrick Gutenberg

Das Zwangsmassnahmengericht hat entschieden: Der 33-jährige Schweizer und seine 26-jährige slowakische Ehefrau, die beschuldigt werden in der Nacht auf Sonntag in dem Rapperswiler Restaurant La Scala auf das Personal losgegangen zu sein, müssen für zwei Monate in Untersuchungshaft. Das bestätigt der Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Gallen Roman Dobler.

Der dritte Verdächtige, ein 30-jähriger Libyer, ist derweil wieder auf freiem Fuss. Jedoch nicht ohne Bedingung: «Ihm wurde eine sogenannte Ersatzmassnahme angeordnet», erklärt Dobler. Das bedeutet er wird zwar in die Freiheit entlassen, es ist ihm allerdings untersagt mit Verfahrensbeteiligten, wie beispielsweise den Beschuldigten, Opfern oder Zeugen, Kontakt aufzunehmen.

Tatwaffe noch nicht bekannt

Die Bluttat ereignete sich in der Nacht auf Sonntag. Das Ehepaar ging plötzlich auf das Personal der Beiz los. Drei Angestellte trugen teilweise schwere Stichverletzungen davon. Laut dem Wirt seien sie zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert gewesen. Nach der Bluttat flüchtete das Ehepaar erst in seine nahe gelegene Wohnung. Dort wurde es von der Polizei aufgegriffen. Zur Tatwaffe und zum Tathergang konnte die Staatsanwaltschaft keine weiteren Angaben machen.

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