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Die Zukunft der Kesb-Klage ist ungewiss

Zieht er sie zurück oder lässt er ein ­Gericht entscheiden? Die Stadt rätselt, wie es unter Martin Stöckling mit der Kesb-Klage weitergeht.

Der frisch gewählte Stadtpräsident Martin Stöckling glaubt, dass sich ein Rechtsstreit zwischen Stadt und ON über Jahre hinziehen könnte.
Der frisch gewählte Stadtpräsident Martin Stöckling glaubt, dass sich ein Rechtsstreit zwischen Stadt und ON über Jahre hinziehen könnte.
Moritz Hager

Rund um das Stadthaus wardas Getuschel am Wahlsonntag nicht zu überhören. Was macht der frischgebackene Stadtpräsident Martin Stöckling mit der Kesb-Klage der Stadt gegen die Wochenzeitung «Obersee-Nach­rich­ten»?

«Ich werde mir die Klage anschauen», sagt Stöckling in einer ersten Reaktion. Bisher habe er noch keine Kenntnisse über den genauen Inhalt. Entscheiden über die Zukunft der Klage werde aber der Stadtrat. Für Stöckling, selbst Anwalt, gibt es zwei offene juristische Fragen. Einerseits, ob die Stadt Rapperswil-Jona überhaupt eine solche Klage einreichen darf. Andererseits habe die Klage der Stadt seines Erachtens womöglich nur untergeordnet mit dem Wahrheitsgehalt der ON-Artikel zu tun. «In der Klage geht es vermutlich um üble Nachrede und Beleidigung.» Das seien juristisch verschiedene Dinge.

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