Zum Hauptinhalt springen

Die Zukunft der Berufsschulen wackelt

Im Kanton St.Gallen schwelt ein Streit um die Berufsschulen. Das Linthgebiet befürchtet eine Zentralisierung und den Verlust von Standorten. Zugleich fordert die Industrie- und Handelskammer, dass die Schulen stärker nach Branchen gebündelt werden.

Der BWZ-Komplex in Rapperswil-Jona (im Vordergrund) ist in schlechtem Zustand. Ein Neubau wird auf die lange Bank geschoben.
Der BWZ-Komplex in Rapperswil-Jona (im Vordergrund) ist in schlechtem Zustand. Ein Neubau wird auf die lange Bank geschoben.
PD / Marc Weiler

Die St.Galler Berufsschulen drohen den Anschluss zu verlieren: Das befürchtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) St.Gallen-Appenzell. Um mit der Wirtschaft Schritt halten zu können, müssten sich diese stärker spezialisieren.

Vergangenen Herbst schlug die IHK vor, dass die Schulen mehr nach Branchen und weniger nach geografischen Gesichtspunkten organisiert werden sollen. Gefragt seien Kompetenzzentren, in denen die Ausbildung für bestimmte Berufsgruppen zusammengefasst werde – etwa für Logistik, Informatik oder Verkauf. «Die Zeit der Gemischtwarenläden ist vorbei», sagte IHK-Direktor Kurt Weigelt. Zwar müsste eine solche Reform gemäss IHK nicht die Schliessung von Schulstandorten bedeuten. Die aktuelle Diskussion im Kanton Aargau zeigt allerdings das Gegenteil.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.