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Die Überbauung Seewiese muss neu geplant werden

Die geplante Wohnüberbauung Seewiese an der Zürcherstrasse in Kempraten kann – zumindest vorderhand – nicht realisiert werden. Dies hat das Verwaltungs­gericht in einem Jahre dauernden Rechtsstreit entschieden.

Dieses Haus an der Zürcherstrasse in Kempraten wurde im Gestaltungsplan Seewiese nicht berücksichtigt.
Dieses Haus an der Zürcherstrasse in Kempraten wurde im Gestaltungsplan Seewiese nicht berücksichtigt.
Michael Trost

Die Bauvisiere und die Bautafel eingangs Rapperswil stehen schon lange dort. Seit rund sieben Jahren planen die Grundeigen­tümer der Seewiese im Ortsteil Kempraten acht Wohn- und Geschäftshäuser mit gemeinsamer Tiefgarage. Dieses Vorhaben können sie nun bis auf weiteres nicht in die Tat umsetzen.

Das St. Galler Verwaltungsgericht, das sich als bisher letzte Instanz mit dem Fall befasste, kam nämlich zum Schluss, dass der Planungsperimeter «nicht zweckmässig» sei. So steht es im kürzlich verschickten Urteil. Das ­Gericht bemängelt, dass ein kleineres Grundstück, das von drei Seiten vom Grundstück der Bauherrschaft umschlossen ist und ebenfalls an die Zürcherstrasse grenzt, nicht in den Gestaltungsplan integriert wurde.

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