Zum Hauptinhalt springen

Die Kulturnacht als «Mini-Festival»

Die neunte Kulturnacht ist als Kulturfestival konzipiert. Das gestern präsentierte Programm reicht von Graffiti-Workshops bis zu besinnlichen Konzerten im Dunkeln. Mittelpunkt der Kulturnacht ist die Villa Grünfels in Jona.

Jugendkultur in Bild und Ton: Die interaktive Ausstellung der Universität Zürich präsentiert Handyfilme.
Jugendkultur in Bild und Ton: Die interaktive Ausstellung der Universität Zürich präsentiert Handyfilme.
zvg

Es solle eine Nacht werden, in der jeder und jede Neues ausprobieren könne, sagte Stadtpräsident Erich Zoller (CVP) zur Begrüssung der gestrigen Pressekonferenz in der Villa Grünfels in Jona. Mit «Neuem» meinte er nicht nur das Besuchen eines Konzerts oder der «Märcheninsel» von Gabriele Richter, sondern auch das eigene Experimentieren mit der Spraydose im Street-Art-Workshop oder ein Rundgang durch die interaktive Ausstellung zu Handyfilmen.Das Programm für die neunte Kulturnacht sei sehr vielfältig und spreche sowohl jüngere als auch ältere Personen an, sagte Martin Ricklin, Präsident des Zentrums für aktuelle Kultur (ZAK). Auf den ersten Blick wirkt das Programm gleichermassen interessant wie spielerisch, was durch das diesjährige Motto «Ab auf die Insel Grünfels» noch unterstrichen wird. Getreu diesem Leitmotiv sprach Francisca Moor, Leiterin der Kulturverwaltung, denn auch von einem «Insel-Schatzplan», auf dem zahlreiche Robinson-Schätze entdeckt werden könnten. Diese fänden sich aber nicht nur in der Villa Grünfels, sondern auch im Zen­trum für aktuelle Kultur und dem Elektrizitätswerk. Als «Satelliten» dienen dem Festival das Kunstzeughaus, die Stadtbibliothek sowie die Alte Fabrik. Das Stadtmuseum hat in diesem Jahr auf eine Beteiligung an der Kulturnacht verzichtet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.