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«Die beiden Brände sind quasi identisch»

Gleich zweimal hat es in den letzten Monaten auf der Baustelle im Schulhaus Weiden gebrannt. Die Ermittlungen dazu dauern weiterhin an.

Fassadenbrand zum Zweiten: Letzten Freitag ist auf der Baustelle des Schulhausneubaus bereits zum zweiten Mal ein Brand ausgebrochen.
Fassadenbrand zum Zweiten: Letzten Freitag ist auf der Baustelle des Schulhausneubaus bereits zum zweiten Mal ein Brand ausgebrochen.
Michael Trost

Noch ist nichts definitiv, wie Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen gegenüber der ZSZ betont. Die Ursache für den Fassadenbrand auf der Baustelle des neuen Schulhaus Weiden vom Freitag dürften aber die gleiche Ursache haben wie das Feuer, welches im Juni bereits auf derselben Baustelle ausgerochen war. «Die beiden Fälle sind quasi identisch.

Sowohl am Freitag, als auch im Juni standen sogenannte Bitumschweissarbeiten im unmittelbaren Zusammenhang mit der Brandentstehung.» Beim Schweissen von Bitumbahnen steht üblicherweise ein Propangasbrenner im Einsatz. Gut möglich, dass ein solcher am Ursprung der beiden Brände stand. «Es ist Sache des kriminaltechnischen Dienstes die genau Brandursache und den Unfallhergang zu ermitteln», sagt Schneider, «bisher können wir nur spekulieren». Nach Beendigung der Untersuchungen werde die Kantonspolizei ihren Bericht der Staatsanwaltschaft übergeben. «Diese hat dann darüber zu befinden, ob allenfalls eine Verletzung der Vorsichtspflicht vorliegt.»

Spengler bleibt stumm

Bei der Spenglerei, die von der Stadt den Auftrag für die Schweissarbeiten erhalten hat, will man sich gegenüber der ZSZ nicht zu den Vorfällen äussern. Dafür wird das jüngste Ereignis bei den Facebook-Nutzer auf der Seite «Du bisch vo Rappi, wenn...» rege diskutiert. So schreibt etwa ein Nutzer, der gemäss eigenen Angaben selber in der Baubranche tätig ist: «Schon wieder hat der Dachdecker beim Verlegen von Bitummatten ein Feuer verursacht. Aber man muss schliesslich auch bei jeder Baustelle immer schneller vorwärts machen und selbst bei 36 Grad Lufttemperatur und einer Betontemperatur von 55 Grad muss noch gearbeitet werden.»

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