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Deutsche und Schweizer Riedner feiern ihre Freundschaft

Das 24. internationale Rieden-Treffen stand ganz im Zeichen der Freundschaft. Aus sechs deutschen Rieden waren über 300 Gäste angereist.

Insgesamt 300 Gäste aus Deutschland kamen ans Rieden-Treffen.
Insgesamt 300 Gäste aus Deutschland kamen ans Rieden-Treffen.
Manuela Matt
Gruppenweise waren sie angereist, mit Cars, Privatautos, einige sogar mit Velos, aus den Dörfern Rieden bei Kaufbeuren, Dasing, Günzburg, Würzburg oder der Eifel, sowie aus Rieden-Rosengarten nahe Schwäbisch-Hall.
Gruppenweise waren sie angereist, mit Cars, Privatautos, einige sogar mit Velos, aus den Dörfern Rieden bei Kaufbeuren, Dasing, Günzburg, Würzburg oder der Eifel, sowie aus Rieden-Rosengarten nahe Schwäbisch-Hall.
Manuela Matt
Sieger wurde die Gruppe aus Rieden-Dasing, knapp vor den Schweizern; den dritten Platz belegte die Gruppe aus Würzburg.
Sieger wurde die Gruppe aus Rieden-Dasing, knapp vor den Schweizern; den dritten Platz belegte die Gruppe aus Würzburg.
zvg
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Seit rund vierzig Jahren wird das internationale Rieden-Treffen in periodischen Abständen organisiert. Am Wochenende fand die 24. Austragung des Festes im Gaster statt. Aus sechs deutschen Rieden waren über 300 Gäste angereist. Die Begegnung wurde zu einem Fest der Freundschaft.

Gruppenweise waren sie angereist, mit Cars, Privatautos, einige sogar mit Velos, aus den Dörfern Rieden bei Kaufbeuren, Dasing, Günzburg, Würzburg oder der Eifel, sowie aus Rieden-Rosengarten nahe Schwäbisch-Hall. Dort fand vor zwei Jahren eine grossartige Begegnung unter starker Schweizer Beteiligung statt.

Im hiesigen Rieden traf man sich nach 1984 und 1997 nun bereits zum dritten Mal. Hier sei es am gemütlichsten, hörte man die Gäste an den drei Tagen immer wieder sagen; die Wiedersehensfreude unter den Teilnehmer kannte keine Grenzen. Und die Dorfbevölkerung zeigte sich offen und grosszügig. So konnte ein Grossteil der Gäste privat untergebracht werden. Jüngere Teilnehmer gaben sich mit Massenlagern zufrieden oder stellten ganz einfach auf einer Wiese ihre Zelte auf.

Die körperliche Tüchtigkeit unter Beweis stellen

Die Pflege der Freundschaft stand überall im Mittelpunkt. Das vielseitige Programm, von einem kleinen OK unter der Führung von Gemeinderat Michi Schnyder minutiös vorbereitet, war ganz aufs Feiern ausgerichtet und fand bei den Gästen volle Anerkennung.

Ein Sportanlass am Samstag steht seit jeher im Mittelpunkt. Aus Platzgründen war im Gommiswaldner Rieden jedoch das übliche Fussballspiel nicht möglich. Als Alternative gab es dafür die Möglichkeit, zu den Alpen Cholwald und Wielesch aufzusteigen oder die sportlichen Fähigkeiten an einer «Füüfliberstafette» unter Beweis zu stellen. Das forderte echte körperliche Tüchtigkeit und auch viel Geschick. Die sieben Teams zeigten vollen Einsatz. Sieger wurde die Gruppe aus Rieden-Dasing, knapp vor den Schweizern; den dritten Platz belegte die Gruppe aus Würzburg.

Blumen für die ältesten Riednerinnen

Musikalisch wurde ein nicht weniger abwechslungsreiches Programm geboten, von Rock über Tanzmusik bis zu einem Konzert des Musikvereins Ernetschwil am Sonntagvormittag. Einen besinnlichen Akzent setzte zuvor der Ökumenische Gottesdienst in der Riedner Dorfkirche, gestaltet von den Seelsorgerinnen Annemarie Marty und Susanne Hug-Maag, wo ebenfalls Freude, Friede und Begegnung mit anderen Menschen im Mittelpunkt standen.

Nur zu rasch war es wieder Zeit zum Abschiednehmen. Nach allen Seiten wurde Dank und Anerkennung ausgesprochen, und der Freude über das gelungene Wiedersehen Ausdruck verliehen. Den beiden Würzburgerinnen, Anna Stark und Rosmarie Schraud, mit ihren 79 beziehungsweise 82 Lebensjahren die ältesten auswärtigen Festbesucher in diesem Jahr, wurde zum Schluss je ein Blumenstrauss aus der Schweiz auf den Heimweg mitgegeben. Schliesslich lud der Vertreter von Rieden-Günzburg, Moritz Sauter, auf den Sommer 2019 zum 25. Rieden-Treffen ein.

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