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Detektivin in Sachen exotische Tiere

Tierärztin Morena Wernick arbeitet mit Exoten. Dabei spielt sie schon mal Hebamme bei einer Schlange. Einmal pro Jahr zieht es sie auch in den Privatzoo einer Scheichfamilie.

Tierärztin Morena Wernick mit Patient Lionel, einem Halsbandleguan.
Tierärztin Morena Wernick mit Patient Lionel, einem Halsbandleguan.
Sabine Rock

Tierärztin ist für viele ein Mädchentraum, weil man mit süssen Tieren arbeiten kann. Sie arbeiten nun aber mit Tieren wie ­Afrikanischen Riesenschnecken oder Vogelspinnen, die weniger herzig sind. Wie kam es dazu?Morena Wernick: Das war eigentlich Zufall. Es war nie geplant, dass ich Exotentierärztin werde. Aber auch ich wollte schon als Zehnjährige Tierärztin werden. Nach dem Studium und der Doktorarbeit habe ich mich zuerst auf Kleintiere spezialisiert. Danach waren zwei Stellen für die Facharztausbildung offen. Eine für ­innere Medizin und die andere für Exotenmedizin. Ich habe mich für beides beworben und mich dann für Zootiermedizin entschieden. Exoten haben mich aber schon immer fasziniert.

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