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Der Auftrag

Bei der letzten Wahl verlangte er Arbeitszeugnisse von Erich Zoller. Nun stehen sie gegeneinander im politischen Ring: Bruno Hug, umtriebiger Verleger der «Obersee-Nachrichten», strebt nach der Macht in der Stadt. Die einst vorbildliche Führung der Stadt sei nicht mehr gut. Hug ist ein harter Kämpfer für die Sache. Was ihm nicht passt, will er passend machen. Seine «Obersee-Nachrichten» sind für ihn die notwendige Plattform, Missstände aufzudecken und entsprechende Kampagnen zu fahren.

Dass er nun selbst Verantwortung übernehmen will, erinnert an die Kandidatur von «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel für den Nationalrat. Beide fühlen sich von «falscher Politik» hineingetrieben in ebendiese. Wie breit die Unterstützung für Hug sein wird, ist noch offen. Viele sehen in ihm die passende Person, im Stadthaus endlich aufzuräumen. Andere fürchten sich vor ihm. Ein SP-Politiker spricht auf Facebook davon, mit der Kandidatur von Hug werde es in der Stadt «gespenstisch».

Mit der Kandidatur von Hug verändert sich die Ausgangslage für die beiden anderen Interessenten. Das Stadtgespräch wird sich im Moment kaum um Felix Hof und Stefan Ritz drehen. Die Motive der drei Zoller-Herausforderer sind indes die gleichen. Alle ­haben Mühe mit der Politik, wie sie jetzt betrieben wird. Ob sie es besser als Zoller machen ­würden, steht in den Sternen. Die Wähler entscheiden es.

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