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«Das Linthgebiet war meine politische Marke»

Josef Kühne (CVP) sass 20 Jahre lang für den Kanton St. Gallen im Nationalrat. Der Bänggner war federführend bei der Modernisierung des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz.

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Das Mandat im Nationalrat konnte Josef Kühne nur wahrnehmen, weil seine Frau Vreni auf dem Hof und zu Hause zum Rechten schaute.
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Das Mandat im Nationalrat konnte Josef Kühne nur wahrnehmen, weil seine Frau Vreni auf dem Hof und zu Hause zum Rechten schaute.
Manuela Matt

Dass es am Morgen des 28. Juni 1985 in Strömen goss, beunruhigte Josef Kühne sehr. In ein paar Stunden würde er zusammen mit seiner Frau Vreni den gesamten Bundesrat auf seinem Bauernhof in Empfang nehmen. Benken, wie das ganze Linthgebiet, steckte ­bereits seit Wochen in einer Regenperiode. «Eigentlich konnten wir nur ein Schönwetterprogramm bieten», sagt Kühne heute. Das traditionelle «Schul­reisli» des Bundesrates führte an jenem Freitag dank Bundespräsident Kurt Furgler in den Kanton St. Gallen. Den Abschluss sollte dann eben ein Besuch mit Zvieri bei Furglers Freund Josef Kühne in Benken machen.

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