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Das Kloster Berg Sion feiert sein 250-Jahr-Jubiläum

Am 6. September 1766 begannen drei Schwestern mit der Ewigen Anbetung im Kloster Berg Sion. Damit nahm das Klosterleben vor 250 Jahren seinen Anfang. Das ständige Beten ist das Ziel des einzigen Klosters des Prämonstratenserordens in der Schweiz geblieben.

Das Kloster Berg Sion liegt an prächtiger Lage über der Linth­ebene. Hier in Uetliburg lebten und beteten bis zu fünfzig Schwestern.
Das Kloster Berg Sion liegt an prächtiger Lage über der Linth­ebene. Hier in Uetliburg lebten und beteten bis zu fünfzig Schwestern.
Sabine Rock

Der Klostergemeinschaft Berg Sion ob Gommiswald gehören heute noch zehn Schwestern an. Zurzeit wirkt Schwester Maria Immaculata Knecht als Priorin des Hauses. Die Schwestern in Uetliburg verehren Pfarrer Josef Helg (1721-1787) als ihren Gründer. Die Gründung von Frauenklöstern mit der Ewigen Anbetung war sein Lebensziel. Der Sicherstellung der materiellen Voraussetzungen zum Klosterleben schenkte er allerdings wenig Beachtung: So litten denn die Schwestern im Kloster am Obersee unter grösster Armut.Bei der in der Mitte des 17. Jahrhunderts in Frankreich in Übung gekommenen Ewigen Anbetung ging es um die Anbetung Christi vor dem in der Eucharistie gegenwärtigen Christus. Sie wurde vor allem in zu diesem Zweck gegründeten Frauenklöstern gepflegt. Der Priester Josef Helg gründete in Libingen im Toggenburg zuerst eine Pfarrei, später ein Kloster mit dem Zweck der Ewigen Anbetung.

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