Uznach

Das Guggerträffe hat eine Zukunft

Das Guggerträffe, ein Stelldichein verschiedener Guggen aus der ganzen Deutschschweiz, hat am Sonntag zum 40. Mal stattgefunden. Nicht nur bei den Guggen ist der Anlass sehr beliebt. Das Guggerträffe ist auch immer sehr gut besucht.

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Die Uzner Gugge Linthbordschränzer feiert heuer ihr 40-Jahr-Jubiläum. Und genauso lange veranstalten die Linthbordschränzer das Guggerträffe inUznach. Angeführt wurde der Umzug am Sonntagnachmittag traditionell von den Einschellern Uznach, gefolgt von den Gast­gebern. Auch die einheimische Gugge Tschädderi Bomm, die ihr 30-Jahr-Jubiläum feiert, sorgte für gute Musik und ausgelassene Stimmung.

Spezielle Atmosphäre

Hexen und andere Fasnachtsfiguren von Fasnachtscliquen und verschiedenen Vereinen verteilten Süssigkeiten oder bewarfen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit Konfetti. Der Tennisclub Uznach schoss Tennisbälle in die Menge.

Der Anlass ist bei Guggen aus der ganzen Deutschschweiz sehr beliebt. Christoph Rüegg, Präsident der Linthbordschränzer, weiss wieso: «Alle Guggen spielen nicht nur während des Umzugs, sondern jede von ihnen gibt mehrmals ein Konzert.» Zudem sei das Treffen in Uznach für viele der Startschuss in die Fasnachtssaison. «Auch ist die Atmosphäre im Städtli einmalig», schwärmt Rüegg. Vor allem die spezielle Atmosphäre zog auch dieses Jahr unzählige Fasnachtsfreunde und Neugierige an. An den Strassenrändern jubelten und feierten Frauen, Männer und Kinder die Guggen und Fasnachtscliquen. Insgesamt 41 Guggen und Cliquen liefen mit. Darunter auch die deutsche Gugge Schussagugga Weingarten, die seit vielen Jahren Teil des Umzugs ist.

Mehreren Guggen abgesagt

Laut Christoph Rüegg mussten die Verantwortlichen mehr als 15 Guggen und Cliquen absagen. Das Maximum an Teilnehmern ist erreicht. Noch vor einem Jahr erzählte Christoph Rüegg, dass 2017 wohl die letzte Fasnacht und das letzte Guggerträffe, organisiert von den Linthbordschränzern, stattfinden würden. Dies, weil der Verein mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat. Die einst grösste Guggenmusik in der Region mit 45 Mitgliedern zählt heute gerade noch 18 aktive Guggerinnen und Gugger.

Obwohl kein einziges neues Mitglied gewonnen werden konnte, tönte es aber am Guggerträffe schon wieder anders. «Eigentlich können wir das mit so wenigen Leuten gar nicht mehr stemmen, aber es macht uns einfach immer noch so grossen Spass», meint Rüegg.

Obwohl er noch nicht weiss, wie es mit den Linthbordschränzern als Verein weitergehen wird, so konnte er doch versichern, dass es das beliebte Uzner Guggerträffe auch in Zukunft noch geben werde. «Was den Rest angeht, werden wir nach der Fasnachtssaison entscheiden», ergänzt der Präsident. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 16.01.2017, 08:58 Uhr

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