Jona

Chor auf grosser Fahrt

Unter dem Motto «Hin und weg» sang der Kinder- und Jugendchor Rosenstadt am Sonntag im Kreuzsaal Lieder über Reisen, Freiheit, Sommer und Träume. Eine grosse Herausforderung bildeten die Songs zu vier Stimmen.

Hoch zu See: Die Sänger des Kinder- und Jugendchors Rosenstadt an ihrem Jahreskonzert.

Hoch zu See: Die Sänger des Kinder- und Jugendchors Rosenstadt an ihrem Jahreskonzert. Bild: Sabine Rock

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«Wir singen ja fast immer drei- oder vierstimmig, im Minimum zweistimmig», sagte Stefan Peter, Leiter des Jugendchors Rosenstadt, am Sonntag im Kreuzsaal. Doch diese beiden Lieder hätten sie unterschätzt. Für die Stücke «Mister Sandman» und «Major Tom» musste der Chor, der einmal in der Woche probt, über viele Stunden die einzelnen Stimmen üben. Den ganzen «Mister Sandman» zusammengesetzt hatten sie bis zur Probe am Vortag noch nie. «Da hat es geklappt», verriet Peter. Wenn es jetzt wieder funktioniere, sei das für den Chor an seinem Jahreskonzert ein Meilenstein.

Daumen hoch

Die 32 Sängerinnen und Sänger legten los, und noch bevor die letzte Stimme verklungen war, erschallte heftiger Applaus. Auch Stefan Peters Daumen schnellte sofort nach oben. Es sei besser gelaufen als erwartet, sagten ein paar der Sängerinnen nach dem Konzert.

Zum Kinder- und Jugendchor Rosenstadt gehören insgesamt drei Chöre. Die kleinsten Sängerinnen und Sänger sind im Kindergartenalter, die ältesten gehen bereits nicht mehr in die Schule.

Die zwölf langjährigsten Sänger des Jugendchors trugen den Song «Royals» der neuseeländischen Sängerin Lorde vor. Die Dritt- bis Fünftklässler sangen Mungo Jerrys «In the Summertime» und von Sängerin Nena «Irgendwie, irgendwo, irgendwann». Beim Song «I’m Gonna Be (500 Miles)» von The Proclaimers wechselten die Solostimmen ab.

Unfreiwillige Zugabe

«Up in the Sky» der Schweizer Band 77 Bombay Street trug der Chor wegen einer Mikrofonpanne zweimal vor. Die betroffene Solistin habe lange geübt und sei darum wegen der Panne sehr enttäuscht gewesen, erklärte Chorleiterin Heidi Züger.

Die rund 20 Mädchen traten auch zusammen mit den Kleinsten auf und gaben Stücke von Peter Reber und Andrew Bond wieder. Auf der Bühne, die an ein Segelschiff erinnerte, trugen die Jüngsten Matrosenhütchen und sangen vom Meer oder mit ausgebreiteten Armen vom Fliegen.

Der Gesamtchor gab mehrere Stücke zum Besten. Im Gedenken an seinen ehemaligen Präsidenten Peter Frei sang er Leonard Cohens Komposition «Hallelujah». Das Lied habe Frei viel bedeutet, sagte Präsident Sandro Salvetti. Der damalige Präsident war im April durch einen Unfall ums Leben gekommen. Auftakt und Schluss des Konzerts bildete das Lied «Frei wie der Wind». Musikalische Unterstützung boten am Piano Benno Bernet, am Bass Thomas Vögeli und Dave Mayer am Schlagzeug. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 12.06.2018, 08:22 Uhr

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