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Chiphersteller bekennt sich zum Zürichsee

Der Chiphersteller AMS will den Forschungsstandort in Rapperswil-Jona weiter ausbauen. Das dortige Designcenter sei ein zentraler Pfeiler für die eigene Wachstumsstrategie, bestätigt die Konzernleitung.

AMS-Konzernchef Alexander Everke betonte am Dienstag an der Bilanzpressekonferenz wie wichtig das «exzellente Mitarbeiterteam» für den Erfolg des Unternehmens sei.
AMS-Konzernchef Alexander Everke betonte am Dienstag an der Bilanzpressekonferenz wie wichtig das «exzellente Mitarbeiterteam» für den Erfolg des Unternehmens sei.
Keystone

Der an der Schweizer Börse kotierte österreichische Halbleiterhersteller AMS befindet sich auf einem ambitionierten Wachstumskurs. Die Gesellschaft, die in Rapperswil-Jona eines von weltweit 21 Entwicklungszentren betreibt, hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 93 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro gesteigert. Begründet wird die enorme Umsatzsteigerung vor allem mit einem gut laufenden Geschäft im Consumergeschäft – also Sensorlösungen, wie sie etwa in Smartphones zum Einsatz kommen.

Über 1000 Ingenieure

Als ganz wichtig für den Erfolg in der Vergangenheit, aber auch in der Zukunft, bezeichnete Konzernchef Alexander Everke am Dienstag an der Bilanzpressekonferenz das «exzellente Mitarbeiterteam», das sich AMS zusammengestellt habe. In seinen 21 Entwicklungszentren beschäftigt AMS über 1000 Ingenieure, bei total 11 000 Mitarbeitenden, davon über 50 in Rapperswil-Jona.

AMS wolle überall die besten Ingenieure für sich verpflichten, erklärte Everke, «und wir holen sie uns dort, wo sie leben und wo die besten Universitäten stehen». Für den Standort Rapperswil-Jona spricht die unmittelbare Nähe zur HSR Hochschule für Technik Rapperswil sowie zur ETH Zürich. Mit der Entwicklung in Rapperswil-Jona zeigte sich AMS-Finanzchef Michael Wachsler am Rande der Konferenz sehr zufrieden: «Wir sind dabei, diesen Standort weiter massiv auszubauen», sowohl auf der personellen wie der geschäftlichen Ebene.

Zudem denkt der Konzern nach Angaben von Wachsler darüber nach, die beiden Standorte am See zusammenzulegen, also Rapperswil-Jona und Rüschlikon. Am linken Seeufer betreibt AMS seit der Übernahme von Heptagon (optische Sensorik) im Herbst 2016 einen zentralen Forschungsstandort. Wünschenswert wäre aus Sicht von Wachsler ein gemeinsamer Standort in Rapperswil-Jona, «wenn wir denn dazu die Möglichkeit haben». Dabei dürfte es sich laut Wachsler eher um eine eingemietete Lösung handeln.

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