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Bundesrat zerzaust die Initiative

Die Erbschaftssteuer-In­itia­ti­ve will Reichtum verteilen und die AHV-Kasse füttern. Diese Idee kommt bei Unternehmern nicht gut an, wie sich an einer Veranstaltung in Ermenswil mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann zeigte.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann bezeichnete gestern Abend in Ermenswil die Erbschaftssteuer-In­itia­ti­ve als Gefahr für die kleinen und mittelgrossen Unternehmen.
Bundesrat Johann Schneider-Ammann bezeichnete gestern Abend in Ermenswil die Erbschaftssteuer-In­itia­ti­ve als Gefahr für die kleinen und mittelgrossen Unternehmen.
Reto Schneider

Der Bund statt die Kantone sollen Erbschafts- und Schenkungssteuern erheben. Zwei Drittel der Einnahmen kommen der AHV zugute, ein Drittel den Kantonen. Besteuert wird der Nachlass von natürlichen Personen, wobei ein Freibetrag bis 2 Millionen Franken gilt. Dar­über wird zu 20 Prozent versteuert.

Für Unternehmen gelten spezielle Regelungen, die aber noch völlig offen sind. Das ist die Ausgangslage für die von SP, Gewerkschaften, EVP und Grünen ergriffene Erbschaftssteuer-Initiative. Über diese wird am 14. Juni abgestimmt.

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