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Bund verbietet Antibiotikaeinsätze gegen Feuerbrand

Das Bundesamt für Landwirtschaft erteilt keine Zulassung mehr für Streptomycin zur Bekämpfung von Feuerbrand. Die stellvertretende Direktorin Eva Reinhard sagt, es müssten die Alternativen gefördert werden, statt sich auf die Behandlung mit dem Antibiotikum zu verlassen.

Ein Bauer versprüht Pflanzenschutzmittel. Streptomycin durfte in den frühen Morgenstunden vor dem Bienenflug und nachts eingesetzt werden. Nun hat dies das Bundesamt für Landwirtschaft verboten.
Ein Bauer versprüht Pflanzenschutzmittel. Streptomycin durfte in den frühen Morgenstunden vor dem Bienenflug und nachts eingesetzt werden. Nun hat dies das Bundesamt für Landwirtschaft verboten.
Keystone

Das Bundesamt für Landwirtschaft erteilt im Kampf gegen die hochansteckende Bakterienbaumkrankheit Feuerbrand keine Zulassung mehr für Antibiotikumeinsätze. Was führte zum Verbot von Streptomycin?

Eva Reinhard: Wir haben immer gesagt, dass der Einsatz des Antibiotikums keine dauerhafte Lösung ist. Seit 2008 haben wir viel dazugelernt. Es bestehen heute Möglichkeiten und Alternativen, um auf Streptomycin zu verzichten. Damals wurde es nach dem starken Befall des Vorjahres im Kampf gegen Feuerbrand erstmals zugelassen.

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