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Kaltbrunner Bankräuber muss nicht ins Gefängnis

Der Mann, der im Herbst 2015 die Kaltbrunner Gemeindeverwaltung und anschlies­send die Raiffeisenbank überfallen hat, muss nicht ins Gefängnis. Das Kreisgericht See-Gaster verurteilte den heute 65-jäh­rigen Mann am Mittwoch zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten.

Die Raiffeisenbank-Filiale in Kaltbrunn an der Dorfstrasse 3 wurde im Oktober 2015 überfallen - vom selben Täter, der zuvor auch die Gemeindeverwaltung ausrauben wollte.
Die Raiffeisenbank-Filiale in Kaltbrunn an der Dorfstrasse 3 wurde im Oktober 2015 überfallen - vom selben Täter, der zuvor auch die Gemeindeverwaltung ausrauben wollte.
Michael Trost

Damit folgte das Gericht dem Vorschlag von Staatsanwaltschaft und Verteidigung, die sich zuvor auf ein verkürztes Verfahren geeinigt hatten.Rückblende: Am 21. Oktober 2015 beschliesst der damals 63-jährige, von Geldsorgen getriebene Rentner, die Finanzverwaltung der Gemeinde Kaltbrunn zu überfallen.

Hierzu führt er eine gela­dene, aber nicht schussbereite Pis­tole mit sich. Als der Ange­stellte ihm jedoch glaubhaft versichert, dass kein Bargeld im Büro vorhanden sei, verlässt der Täter das Verwaltungsgebäude wieder. Kurz darauf betritt der Rentner die unweit der Gemeindeverwaltung gelegene Filiale der Raiffeisenbank. Dort erbeutet der Mann 13 750 Franken. Rund 40 Minuten nach seiner Tat wird er von Be­amten der ­Kantonspolizei St. Gallen festgenommen. Obschon der Mann sich dem versuchten und vollzogenen Raub unter dem Mitfüh­ren einer Waffe schuldig gemacht hat, fällt das Urteil ver­gleichsweise milde aus. Der Grund: das vollumfängliche Geständnis des Beschuldigten.

fse

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