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Angeklagte Baufirma wendet sich an die Öffentlichkeit

Acht Baufirmen aus der Region Zürichsee wurden 2016 wegen Preisabsprachen gebüsst. Aufgrund der laufenden Einspracheverfahren haben sich die meisten Firmen bisher nicht über den Weko-Entscheid geäussert. Die Reichmuth AG aus Freienbach hat sich nun an die Öffentlichkeit gewagt.

Baufirmen aus der Region Zürichsee sollen Preise abgesprochen haben. Das zeigt eine Untersuchung der Wettbewerbskommission.
Baufirmen aus der Region Zürichsee sollen Preise abgesprochen haben. Das zeigt eine Untersuchung der Wettbewerbskommission.
Symbolbild, Keystone

Wer eines Verbrechens öffentlich angeklagt wird, gerät schnell an den Pranger. So geht es auch den acht Bauunternehmen am Zürichsee, deren Kartell 2016 aufflog: Seit den 70er Jahren hatten die Firmen einander in geheimen Treffen illegal Aufträge zugewiesen und damit gegen das Wettbewerbsgesetz verstossen. Mitte Mai veröffentlichte die Wettbewerbskommission des Bundes (Weko) den Bericht über das mutmassliche Kartell und verhängte Vergehen aus den Jahren 2006 bis 2009 Bussen im Gesamtumfang von rund 5 Millionen Franken. Bisher wurde jedoch nicht veröffentlicht, welche Firmen gegen die Sanktionen der Weko Einsprache eingereicht haben. Die Reichmuth AG aus Freienbach hat nun die Vorwürfe der Weko als unberechtigt abgewiesen.

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