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«An gewissen Tagen wurde das Amt zur Last»

Ein sichtlich entspannter Mario Fedi äusserte sich gestern vor den Medien zu seinem Rücktritt als Gemeindepräsident. Den Rücken kehrt er Weesen nur beruflich.

Das wars: Mario Fedi gibt sein Amt als Gemeindepräsident per Ende April 2016 ab. Dann übernimmt ein anderer die Chefschlüssel. Am Dienstag stand er den Medien Rede und Antwort.
Das wars: Mario Fedi gibt sein Amt als Gemeindepräsident per Ende April 2016 ab. Dann übernimmt ein anderer die Chefschlüssel. Am Dienstag stand er den Medien Rede und Antwort.
Manuela Matt

Am Montag erfuhr es der Gemeinderat, gestern die Bevölkerung: Der 44-jährige, parteilose Weesner Gemeindepräsident Mario Fedi tritt Ende April 2016 zurück. Dies, nachdem er noch vor kurzer Zeit erklärt hatte, bei den Gesamterneuerungswahlen im Herbst 2016 wieder antreten zu wollen.

Tatsächlich sei der Entscheid recht spontan gefallen, sagte Mario Fedi gestern. Dass sich mittelfristig etwas ändern müsse, hatte sich jedoch schon seit längerem abgezeichnet. «Vor zwei, drei Jahren habe ich meinen Lebenslauf à jour gebracht», sagte Fedi. Da habe er auch realisiert, dass das Gemeindepräsidium an gewissen Tagen zwar der beste Job der Welt sei, an anderen aber wiederum sehr viel äusseren Druck mit sich bringe. Was dazu geführt hat, dass Fedi seit längerer Zeit nicht mehr richtig schlafen kann.

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