Zum Hauptinhalt springen

Abwesende hätten Klanghaus gerettet

Nur fünf Stimmen fehlten für das Toggenburger Klanghaus. Die Abstimmung im Kantonsrat wirft hohe Wellen. Drei Thesen zur Ablehnung.

Bleibt wohl ein Wunschtraum: Das Toggenburger Klanghaus wurde vom Kantonsrat versenkt.
Bleibt wohl ein Wunschtraum: Das Toggenburger Klanghaus wurde vom Kantonsrat versenkt.
Visualisierung nightnurse images, Zürich

Sie sorgt noch immer für Aufsehen: die Abstimmung über das Toggenburger Klanghaus im St. Galler Kantonsrat. In letzter Sekunde haben die Parlamentarier am Dienstag das 19-Millionen-Projekt gestoppt. Wer ist schuld am Scheitern des Prestigekulturhauses? Frustrierte Abweichler, die nach ihrer Abwahl aus dem Kantonsrat erst recht niemandem mehr etwas gönnen? Waren es die Parlamentarier aus dem Linthgebiet? Oder waren es etwa die 15 Abwesenden, welche die Abstimmung verpasst haben? Die «Zürichsee-Zeitung» hat die Abstimmungsergebnisse im Detail analysiert. Auf der Internetplattform Smartvote können Kantonsratskandidaten vor der Wahl ihre Meinung bekannt geben. Eine Frage lautete: «Soll der Kanton St. Gallen den Bau des Klanghauses Toggenburg mit einem Kredit von 19 Millionen Franken unterstützen?» Die ZSZ hat die Angaben von Smartvote mit dem tatsächlichen Abstimmungsverhalten verglichen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.