Zum Hauptinhalt springen

Ab sofort trägt der Holzsteg ein gesprenkeltes Kleid

Auf dem Holzsteg nach Hurden wird gefräst, gebohrt und geleimt. Zahlreiche Eichenholzlamellen sind morsch und müssen ausgebessert werden. Doch damit ist es noch nicht getan.

Die morschen Lamellen wurden ausgefräst, die neuen liegen bereit.
Die morschen Lamellen wurden ausgefräst, die neuen liegen bereit.
Michael Trost
Der Eichenwirrling, ein Pilz, hat sich zentimetertief ins Holz gebohrt.
Der Eichenwirrling, ein Pilz, hat sich zentimetertief ins Holz gebohrt.
Michael Trost
Die neuen Lamellen werden millimetergenau in die ausgefrästen Stellen hinein geleimt.
Die neuen Lamellen werden millimetergenau in die ausgefrästen Stellen hinein geleimt.
Michael Trost
1 / 4

«Ein bisschen Abstand halten», ruft der Arbeiter den neugierigen Spaziergängern zu. Er kniet am Boden und fräst eine Lamelle aus, dass die Eichenholzspäne nur so fliegen. Sein Kollege fängt sie mit einer Art überdimensioniertem Staubsauger ein, so gut es geht. Seit zwei Wochen ist die Kaltbrunner Holzbaufirma Rüegg auf dem Steg zwischen Rapperswil-Jona und Hurden an der Arbeit, und das Resultat ist inzwischen leicht zu erkennen: Die neuen Lamellen sind hell mit einem Stich ins Gelbliche und heben sich deutlich ab von den graubraun verwitterten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.