Jona

Lafarge-Holcim in Gewinnzone

Beim Zementkonzern Lafarge-Holcim ist der Umsatz im vergangenen Jahr gesunken. Dafür hat das Unternehmen 2016 bei der Profitabilität deutliche Fortschritte erzielt.

Der Zementkonzern Lafarge-Holcim hat im Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn von rund 2,1 Mrd. Franken erwirtschaftet.

Der Zementkonzern Lafarge-Holcim hat im Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn von rund 2,1 Mrd. Franken erwirtschaftet. Bild: Keystone

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Der Zementkonzern Lafarge-Holcim hat im Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn von rund 2,1 Mrd. Franken erwirtschaftet, nach einem Verlust von rund 2 Milliarden im Vorjahr. Insbesondere im vierten Quartal regis­trierte das 2015 fusionierte Unter­nehmen mit Hauptsitz in Jona eine kräftige Erholung, wie die Konzernleitung gestern mitteilte. Der Nettoverkaufserlös, ­also der Gruppenumsatz, sank 2016 um 8,7 Prozent auf 26,9 Mrd. Franken. Der Generalversammlung vom 3. Mai wird eine Dividende von 2 Franken je Titel vorgeschlagen.Der Konzernchef von LafargeHolcim, Eric Olsen, verwies dar­auf, dass es 2016 gelungen sei, die Ertragsdynamik im Konzern zu steigern. Zudem seien beim Kosten- und Preismanagement spürbare Fortschritte erzielt worden. Der Leistungsausweis unterstreiche die Stärke des diversifizierten Portfolios, das sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von reifen und aufstrebenden Märkten auszeichne. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Management von einem nachhaltigen profitablen Wachstum aus.

Im Weiteren gab Olsen bekannt, dass der Firmenname ­LafargeHolcim, um den es zuvor Spekulationen über eine mög­liche Änderung gegeben hatte, definitiv bleiben soll. Was den geplanten Bau einer Mauer in den USA an der Grenze zu Mexiko betrifft, so zeigte sich Olsen grundsätzlich interessiert, «wie wir als führender Zementhersteller in den USA an allen grossen Infrastrukturprojekten interessiert sind». Die Trump-Regierung veran­schlagt die Kosten für den Bau mit 10 bis 20 Mrd. Franken.

Co-Präsidium entfällt

Eine Vereinfachung erfährt die Führungsstruktur bei LafargeHolcim. Nachdem sich Co-Präsident Bruno Lafont entschlossen hat, nicht zur Wiederwahl an der kommenden Generalversammlung anzutreten, wird die Doppelführung des Verwaltungsrates beim weltgrössten Baustoffhersteller abgeschafft. VR-Präsident ist derzeit der Schweizer ­Beat Hess. Einen Zusammenhang mit dem Rückzug von Lafont aufgrund von eingestandenen Fehlern in Syrien bestritt Olsen gestern: «Es handelt sich um eine persönliche Entscheidung von Bruno Lafont.» ()

Erstellt: 02.03.2017, 14:50 Uhr

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