Kaltbrunn

Keine Schaltereinzahlungen mehr

Die Filiale Kaltbrunn der Raiffeisenbank gibt künftig kein Bargeld mehr am Schalter heraus. Gemäss Raiffeisen hat die Massnahme nichts mit dem Raub vom Oktober zu tun.

Die Veränderung in Kaltbrunn habe nichts mit den Raubüberfällen der letzten Zeit zu tun, heisst es von der Raiffeisen-Bank.

Die Veränderung in Kaltbrunn habe nichts mit den Raubüberfällen der letzten Zeit zu tun, heisst es von der Raiffeisen-Bank. Bild: Keystone

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Ab April werden Bankkunden in der Raiffeisen-Filiale in Kaltbrunn kein Bargeld mehr am Schalter einzahlen beziehungsweise abheben können. «Dadurch können sich die Kundenberaterinnen und -berater noch stärker auf die persönliche Beratungstätigkeit konzentrieren», teilt die Raiffeisenbank Benken via Mitteilung im amtlichen Mitteilungsblatt «Linthsicht» mit. Sich ändernde Kundenbedürfnisse sind gemäss Mitteilung der Grund, weshalb die Filiale zu einem sogenannten Beratungsstützpunkt umgebaut werde. Ein- und Auszahlungen werden künftig ausschliesslich via Geldautomat erfolgen. Die Änderung im Angebot macht einen Umbau nötig: Vom 21. März bis Anfang April wird die Geschäftsstelle geschlossen sein.

Nach dem Umbau der Filiale wird Bargeld nur noch in den Automaten vorhanden sein. Allerdings hat nach Auskunft der Raiffeisen-Medienstelle der Entscheid nichts zu tun mit dem Raubüberfall vor ein paar Monaten. «Die Raiffeisen-Gruppe orientiert sich bei der Ausgestaltung des Geschäftsstellennetzes an den Kundenbedürfnissen. Somit setzen wir den Fokus vermehrt auf Geschäftsstellen mit hohem Beratungsstandard und weniger auf Ein- und Auszahlungen», teilt Raiffeisen-Sprecherin Simone Isermann auf Anfrage mit.

Beim Überfall in Kaltbrunn vom vergangenen 21. Oktober hatte ein Bankräuber mehrere Tausend Franken erbeutet. Der 63-Jährige aus der Region, der die Tat mutmasslich beging, wurde noch am selben Tag verhaftet. Wenige Tage später fand die Polizei Tatwaffe und Beute. Gemäss Roman Dobler, Sprecher der Staatsanwaltschaft, ist die Strafuntersuchung gegen den Geständigen noch nicht abgeschlossen.

Keine weiteren Umbauten

Laut Raiffeisen-Sprecherin Isermann sind derzeit keine Pläne bekannt, dass im Linthgebiet weitere Filialen umgebaut werden sollen – ein solcher Entscheid liege bei den einzelnen, rechtlich autonomen Banken. Ebenfalls offen liess Isermann, ob in der Filiale im zürcherischen Hombrechtikon weiterhin Bargeldbezüge möglich sein werden. Ein Unbekannter erbeutete dort am 7. Januar mehrere Zehntausend Franken. Die Raiffeisenbank Benken mit den Filialen Kaltbrunn, Benken, Uznach und Gommiswald gehört zu den Raiffeisenbanken See-Gaster.

Erstellt: 18.01.2016, 18:45 Uhr

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