Uznach

Die zweite Etappe bringt weniger Überraschungen

In Uznach werden zurzeit die Werkleitungen in der Zürcherstrasse zwischen Bahnhofstrasse und Kunsthofkreisel saniert. Die Arbeiten kommen gut voran. Verzögerungen wie im Herbst werden keine erwartet.

Der Verkehr rollt zurzeit im Gegenverkehr auf der Zürcherstrasse zwischen Bahnhofstrasse und Kunsthof. Die Sanierung der Werkleitungen kommt gut voran.

Der Verkehr rollt zurzeit im Gegenverkehr auf der Zürcherstrasse zwischen Bahnhofstrasse und Kunsthof. Die Sanierung der Werkleitungen kommt gut voran. Bild: Reto Schneider

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Dieses Mal scheint der Zeitplan aufzugehen. Für die anstehende Sanierung der Zürcherstrasse in Uznach ist zurzeit die zweite Etappe der vorbereitenden Arbeiten im Gang. Dabei werden die Werkleitungen zwischen der Bahnhofstrasse und dem Kunsthofkreisel erneuert. Laut Gemeindepräsident Erwin Camenisch kommen diese Arbeiten gut voran, besser als jene der ersten Etappe zwischen Ochsenplatz und Bahnhofstrasse, die letzten Herbst ausgeführt wurden. Damals kam es zu massiven Verzögerungen, weil sich der Baugrund als schwieriges Gelände entpuppte und verschiedenste Überraschungen bereithielt. So kamen alte Hausanschlüsse und Erschliessungsleitungen zum Vorschein, die in den Plänen nicht eingezeichnet waren und zeitraubende Abklärungen nötig machten. Zudem stellte sich laut Camenisch heraus, dass einige Leitungen nicht gross genug waren für die heutigen Anforderungen und deshalb ausgewechselt werden mussten.

Innensanierung der Werkleitungen

Solche Überraschungen hat es auf dem aktuellen Abschnitt bisher nicht gegeben. Die Leitungen der zweiten Etappe seien gross genug und in einem besseren Zustand, sagt Camenisch. Dadurch müssen nicht komplett alle ausgetauscht werden, sondern können durch eine Innensanierung wieder auf Vordermann gebracht werden. Das hat den Vorteil, dass der Verkehr aktuell im Gegenverkehr zirkulieren kann. Allerdings fahren die Autos über das südliche Trottoir, und die Fussgänger werden über privaten Grund geführt. Laut Camenisch sollen die Arbeiten der zweiten Etappe im Verlauf des Monats Mai abgeschlossen sein.

Danach nimmt das Tiefbauamt des Kantons St. Gallen die eigentliche Umgestaltung und Sanierung der stark befahrenen Zürcherstrasse im ganzen Abschnitt zwischen Ochsenplatz und Kunsthofkreisel in Angriff. Dabei werden Trottoirs, Randabschlüsse, Belag und Beleuchtung erneuert. Ausserdem erhält der Knoten Bahnhof-/Zürcherstrasse ein Lichtsignal mit Busbevorzugung. Der Strassenraum wird durch einen farblich abgesetzten Mehrzweckstreifen in der Mitte aufgewertet. Unterbrochen wird der Mittelstreifen nur auf der Höhe der Abzweigung in die Bahnhof­strasse, wo stattdessen ein normaler Einspurstreifen entsteht.

Hauptarbeiten sollen noch dieses Jahr fertig werden

Die Tiefbau- und Belagsarbeiten im Gesamtbetrag von 1,1 Millionen Franken hat die St. Galler Regierung an das Kaltbrunner Strassenbauunternehmen De Zanet AG vergeben. Laut Timmo Suter, Projektleiter im kantonalen Tiefbauamt, sollen die Sanierungsarbeiten Anfang Juni beginnen und über den Sommer und Herbst bis zum Wintereinbruch andauern. Ziel sei es, die Hauptarbeiten – die Erneuerung der Gehwege und die Fahrbahnsanierung – noch in diesem Jahr abschliessen zu können. Wie gut die Arbeiten vorankommen werden, hängt auch von der Witterung ab. Zudem seien auf dem ganzen Abschnitt kleinere, aber zeitaufwendige Anpassungen zur Verbesserung der Sichtweiten nötig. Läuft es nach Plan, können die verbleibenden Abschlussarbeiten 2016 ausgeführt werden.

Während der eigentlichen Sanierungsarbeiten an der Zürcherstrasse müssen die Autofahrer wiederum Einschränkungen in Kauf nehmen. Voraussichtlich werden zuerst die Gehwege inklusive der Beleuchtung erneuert und anschliessend die Fahrbahn saniert. Zeitweise wird der Verkehr wieder über den Bahnhof umgeleitet. Phasenweise sind kurzzeitige Nachtarbeiten möglich.

Erstellt: 10.04.2015, 08:12 Uhr

Viele Staus werden befürchtet

Wer in den nächsten drei Monaten von Rapperswil-Jona nach Schmerikon oder Uznach fahren will, sollte Geduld mitbringen. Oder lieber gleich die Umfahrung wählen. Ab nächster Woche wird sowohl auf der Ortsdurchfahrt in Schmerikon wie auch in Uznach gebaut. In Schmerikon wird die Hauptstrasse zwischen Sennhüttenstrasse und Allmeindkreisel saniert, in Uznach die Zürcherstrasse zwischen Kunsthofkreisel und Ochsenplatz. Ab heute machen mehrere Infotafeln die Autofahrer in der Region auf die Behinderungen aufmerksam.

In Schmerikon ist die erste Etappe der Arbeiten, auf einem rund hundert Meter langen Teilstück zwischen dem Gemeindehaus und dem Allmeindkreisel, bereits seit Mitte März in Gang. Diese ging ohne grosse Probleme über die Bühne, weil der Verkehr in beide Richtungen über die Allmeindstrasse umgeleitet werden konnte. Ab kommendem Montag beginnt die zweite Etappe, und diese dürfte zu mehr Behinderungen führen. Auf dem Teilstück zwischen Allmeindstrasse und Bahnhofstrasse kann der Verkehr nur einspurig mittels Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung verkehren, was mindestens in den Stosszeiten zu Staus führen dürfte. Die Arbeiten dauern bis Anfang Juni. Der definitive Deckbelag wird 2016 eingebracht.

Wenn im Frühsommer die Arbeiten in Schmerikon abgeschlossen sein werden, gehen sie in Uznach in die entscheidende Phase. Dort werden zurzeit noch die Werkleitungen der zweiten Etappe erneuert. Ab Anfang Juni beginnt das St. Galler Tiefbauamt mit der Strassensanierung. Diese dürfte eine Umfahrung nötig machen. (Patrizia Kuriger)

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