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700'000 Franken für mehr Licht

Das Stadion Grünfeld muss nach dem Aufstieg des FCRJ saniert und ausgebaut werden. Jetzt ist klar: Die neuen Lichtmasten kosten rund 700 000 Franken. Das Bau-gesuch wird am Freitag aufgelegt.

Der Ausbau der Licht-Infrastruktur wird nötig, weil die Schweizer Fussballliga das Stadion fernsehtauglich machen will. Die Lichtstärke muss von bisher 300 Lux auf 500 Lux erhöht werden.
Der Ausbau der Licht-Infrastruktur wird nötig, weil die Schweizer Fussballliga das Stadion fernsehtauglich machen will. Die Lichtstärke muss von bisher 300 Lux auf 500 Lux erhöht werden.
David Baer
Wie Stadtrat Thomas Furrer (parteilos) bestätigt, kostet der Bau der neuen Lichtmasten 700'000 bis 800'000 Franken.
Wie Stadtrat Thomas Furrer (parteilos) bestätigt, kostet der Bau der neuen Lichtmasten 700'000 bis 800'000 Franken.
David Baer
Die Stadt steht unter Zeitdruck - denn die Swiss Football League fordert die Umsetzung der Massnahmen bis zum 14. Juli.
Die Stadt steht unter Zeitdruck - denn die Swiss Football League fordert die Umsetzung der Massnahmen bis zum 14. Juli.
David Baer
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Es ist eines der letzten Puzzleteile, das der FC Rapperswil-Jona für einen guten Start in der Challenge-League noch braucht. Am Freitag wird das Baugesuch für die neuen Lichtmasten im Stadion Grünfeld publiziert.

Der Ausbau der Licht-Infrastruktur wird nötig, weil die Schweizer Fussballliga das Stadion fernsehtauglich machen will. Die Lichtstärke muss von bisher 300 Lux auf 500 Lux erhöht werden. Wie Stadtrat Thomas Furrer (parteilos) auf Anfrage bestätigt, kostet der Bau der neuen Lichtmasten 700 000 bis 800 000 Franken. Die bestehenden Masten werden zurückgebaut und durch neue ersetzt.

«Es wird nicht der ganze Obersee beleuchtet.»

Thomas Furrer, Bauchef Rapperswil-Jona

Mit dem Neubau wachsen die Pfähle in die Höhe - statt 26 Meter werden sie 40 Meter hoch. Thomas Furrer betont, das Licht werde auf den Fussballplatz fokussiert - und zerstreut lachend gleich die Sorgen der Anwohner. «Es wird nicht der ganze Obersee beleuchtet.» Geprüft wurde auch, den Fussballplatz mit LED-Lampen zu beleuchten. Dieser Plan wurde allerdings wieder verworfen. Die Stromersparnis wäre nur gering und statt vier Masten müssten acht gebaut werden.

Fakultatives Referendum

Die Kosten von 700 000 Franken trägt die Stadt - allerdings kann der Stadtrat die Ausgaben nicht aus eigener Kompetenz bewilligen. Der Kredit untersteht dem fakultativen Referendum. Die Auflage dafür werde jedoch erst nach den Sommerferien stattfinden, sagt Furrer. Die Stadt steht unter Zeitdruck - denn die Swiss Football League fordert die Umsetzung der Massnahmen bis zum 14. Juli. Ansonsten droht dem FC Rapperswil-Jona ein Disziplinarverfahren. Laut Furrer muss bis zu diesem Zeitpunkt die Baubewilligungsfrist abgelaufen sein.

Mit der Auflage ab Freitag kann man diesen Terminplan ganz knapp einhalten. Eines schafft man allerdings nicht: Die Bauvisiere rechtzeitig aufzustellen. Dies wird erst ab dem 4. Juli möglich sein und nicht wie üblich zu Beginn der Auflage. Darüber werde man die Anwohner - und damit potenzielle Einsprecher - transparent informieren, betont Furrer.

Die weiteren Massnahmen, um das Fussballstadion Challenge League tauglich zu machen, sind bereits bewilligt. Das Budget für den 550 000 Franken teuren Ausbau genehmigten die Bürger 2015, gegen das Baugesuch sind keine Einsprachen eingegangen.

Vorgesehen sind unter anderem ein separater Zuschauerzugang in einem neuen Gästesektor und nummerierte Klappsessel auf der Tribüne. Zudem gibt es neue Treppenaufgänge, separate Gäste-WCs und eine komplette Umzäunung des Stadions. Ausserdem braucht es eine erweiterte Infrastruktur für TV-Kameras.

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