Rapperswil-Jona

33 Minuten Ruhm für die Rosenstadt

Am 27. November wird die St. Gallerin Karin Keller-Sutter zur Ständeratspräsidentin gewählt. Ihre Heimatgemeinde Wil wird ihr hierfür einen Empfang bereiten. Vorher besucht die FDP-Politikerin aber die Rosenstadt.

Will mit ihrem Besuch in der Rosenstadt ein Zeichen setzen: Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP).

Will mit ihrem Besuch in der Rosenstadt ein Zeichen setzen: Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP). Bild: Keystone

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Zu Festanlässen begnügen sich die meisten Politiker nebst einem Apéro mit einer Sonntagsrede. Karin Keller-Sutter (FDP) versteckt bei ihrer Wahlfeier zur Ständeratspräsidentin geschickt eine politische Botschaft. Auf ihrem Weg nach Wil lässt sie den Sonderzug eine Extrarunde durchs Linthgebiet und das Toggenburg drehen.

Dass die Wilerin Karin Keller-Sutter am 27. November zur Ständeratspräsidentin aufrückt ist seit langem klar. Bereits mit der Wahl zur zweiten Vizepräsidentin 2015 zeichnete sich diese Konsequenz ab. Keller-Sutter ist nach Erika Forster (2009/10) die zweite St. Gallerin, die das ehrenvolle Amt bekleidet. Und wie es die Tradition verlangt wird auch Keller-Sutter von ihrer Heimatgemeinde feierlich empfangen werden. Am Mittwoch 29. November reist sie hierfür samt Ehrengäste mit einem Extrazug von Bern nach Wil. Auf expliziten Wunsch von Keller-Sutter, wird der Zug dabei nicht wie üblich über Winterthur nach Wil fahren, sondern via Rapperswil-Jona durch das Toggenburg.

«Bin ein grosser Fan von Rapperswil-Jona»

Sie wolle damit dem südlichen Kantonsteil ebenfalls ihre Referenz erweisen, sagt Keller-Sutter auf Anfrage der ZSZ. «Als ehemalige Regierungsrätin kenne ich die Befindlichkeiten in unserem Kanton und ich wollte diese Geste gegenüber dem Lintgebiet machen.»

Dazu gehört ein 33-minütiger Halt in Rapperswil-Jona. Empfangen werden Keller-Sutter und ihre Ehrengäste dort vom Stadtpräsidenten Martin Stöckling (FDP). Das genaue Rahmenprogramm möchte Staatssekretär Canisius Braun, der für die Planung und die Koordination der Festivitäten mitverantwortlich ist, aber noch nicht bekannt geben. «Es soll eine Überraschung sein. Die Bevölkerung der Region ist herzlich eingeladen am Anlass teilzunehmen.»

Keller-Sutter freut sich indes sehr, auf den Halt in der Rosenstadt: «Persönlich bin ich ein grosser Fan von Rapperswil-Jona. Mir gefällt die Stadt, die Geschichte, die Lage, die Mentalität. Und dann war ich auch schon Rednerin am Geissebei.» Zudem stelle sie sich vor, dass der Anblick von Rapperswil, wenn der Zug über den Damm fahre, eine wunderbare Visitenkarte für den Kanton St.Gallen sei. «Bundesbern kennt unsere Regionen sehr schlecht und ich bin stolz, dass die schöne Rosenstadt zu unserem Kanton gehört.»

Nach ihrem halbstündigen Besuch am Obersee geht es für die FDP-Ständerätin weiter Richtung ihrer Heimatgemeinde Wil. Dort ist neben einem Empfang am Bahnhof auch ein Festakt in der Stadtkirche St.Nikolaus vorgesehen. Als Redner werden unter anderen Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP) und FDP-Präsidentin Petra Gössi zu gegen sein. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 06.11.2017, 17:02 Uhr

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