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Ausstellung zu FrauenrechtenNur wer Wehrdienst leistete, durfte politisch mitreden

Pionierinnen der Frauenbewegung: Die Ausstellung «Frauen.Rechte» im Landesmuseum in Zürich spannt einen weiten Bogen.
Sanitätsfahrerinnen während der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Die Mädchen sitzen am Rande

In den 1960er-Jahren nehmen sich die Frauen auch bei der Kleidung Freiheiten heraus.
Erica Pedrettis Flügel zeigen, wie nahe sich Höhenflug und Absturz in der Geschichte der Frauenemanzipation sind.
7 Kommentare
    Pé Burri

    Da die Ausstellung «Frauen.Rechte» heisst, thematisiert sie auch Rechte, die Frauen exklusiv zustehen? Ich denke da zuallerst nicht einmal an die bekannten Themen wie Wittwerrente, freiwilliger Militärdienst, Rentenalter. Sondern daran, dass jeder Mensch der in diesem Land geboren wird, dies aufgrund einer Entscheidung wurde, die nur der Frau zusteht. Begründet wird das mit der freien Entscheidungsgewalt über den eigenen Körper. Was nachvollziehbar, aber auch eine wunderbar praktische Rationalisierung ist. Kaum eine Frau treibt ab, weil sie findet, dieser schreckliche Fremdkörper gehört da nicht in den Uterus. Sie treibt ab, weil das 25 Jahre Verantwortung und massiv andere Lebensumstände bedeutet. Es bedeutet aber auch 25 Jahre Verantwortung und ein gänzlich anderes Leben für den Vielleicht-Vater. Die Entscheidung steht rechtlich aber nur der Frau zu. Für sich selbst. Und für den Mann. 25 Jahre Fremdbestimmung und krasseste Ungleichberechtigung. Für jeden der hier geborenen Menschen. Männer nehmen das einfach so hin. Also, wird das auch thematisiert in der Ausstellung mit dem Namen «Frauen.Rechte»? Oder ging das vergessen? Es wäre bei konsequenter und wertneutraler Anwendung der Gleichstellungs-Logik, die nicht mal vor Quoten zurückschreckt, nämlich der mit Abstand allergrösste Brummer.

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