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Kommentar zum Fall Alex WilsonNur die Schweizer Medaillen überstrahlen den GAU

Kariem Hussein (links) und Alex Wilson (rechts) an den nationalen Meisterschaften 2017.

Zwei Leitfiguren dieses Sports zerlegen sich gerade in aller Öffentlichkeit selbst.

18 Kommentare
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    Werner Graf

    Den Ausdruck „GAU“ für ein solches Thema zu benutzen zeigt die völlige Überschätzung von Sportthemen. Wettkampfsport ist eine vielbeachtete und medienwirksam inszenierte Show. Das wertet die Leistung der Athleten keinesfalls ab. Top Artisten sind auch Spitzensportler, aber arbeiten halt „nur“ im Zirkus, welcher zum Showbusiness gehört.

    Aber das dauernde erhöhen des Sportzirkus zum staatstragenden bis kriegsentscheidenden Überthema ist grober Unfug. Dies führt nicht nur zu einer erdrückenden Überpräsenz in den Medien, sondern auch zu einer verzerrten Wahrnehmung bei den nacheifernden Breitensportlern und damit zu ungutem Verhalten. Die Auswüchse sind vielfältig. Rücksichtslosigkeiten auf Wander- und Radwegen, Wegwerfen von Sportnahrungsverpackungen, provozieren von Verletzungen, Aggressives Verhalten (Fussballplatz), Sprayereien und vieles mehr. Alles immer in der fehlgeleiteten Selbsteinschätzung, wie ach so Bedeutend und Wichtig der einzelne im Moment des Sporttreibens gerade sei.

    Man verstehe mich nicht falsch. Bewegung und Training sind wichtig und notwendig für Gesundheit und Wohlbefinden. Aber der in den Alltag getragene Wettkampffanatismus ist ätzend.