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Schweiz kämpft gegen Corona-MutationNotfalls gibts Quarantäne für ein ganzes Dorf

Ausbrüche der britischen Virusvariante häufen sich, in St. Moritz riegelten die Behörden zwei Hotels ab. Sie können aber noch viel weiter gehen, wie Recherchen zeigen.

Das abgeriegelte Kempinski in St. Moritz zu Beginn dieser Woche: Der Kanton hätte noch zu viel schärferen Massnahmen greifen können.
Das abgeriegelte Kempinski in St. Moritz zu Beginn dieser Woche: Der Kanton hätte noch zu viel schärferen Massnahmen greifen können.
Foto: Keystone

Wenn sie über die Grenzen schauen, müssen sich die Behördenvertreter in St. Moritz und Wengen denken, dass sie Glück im Unglück hatten: Es hätte für die Wintersportorte, die in den vergangenen Tagen weltweit als Corona-Hotspots berühmt wurden, noch deutlich ärger kommen können. Österreich, Spanien, Italien sowieso: Sie alle haben schon Städte und Gemeinden komplett abgeriegelt – bis auf wenige Ausnahmen durfte keiner mehr rein oder raus. Ein Lockdown, der den Namen verdient.

In der Schweiz ist das bis jetzt noch nicht passiert. Gerade beim Versuch der Behörden, die Ausbreitung der mutierten «britischen» Virusvariante zu verlangsamen, war dies aber auch eine Option, wie Recherchen dieser Zeitung zeigen.

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