Zum Hauptinhalt springen

Sport-News heute+++ Curler gewinnen WM-Bronze +++ Davis-Cup-Finalturnier in drei Städten +++ Japaner lehnen Sommerspiele ab

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

LIVE TICKER BEENDET

Tennis: Davis-Cup-Finalturnier in drei Städten

Das Finalturnier des Davis-Cups wird ab dem 25. November in Innsbruck, Turin und Madrid ausgetragen. Das gab der Internationale Tennisverband ITF am Montag bekannt. Jede Stadt wird zwei der sechs Gruppen ausrichten. In Madrid werden dann zwei Viertelfinals, in Innsbruck und in Turin jeweils ein Viertelfinal stattfinden. Madrid richtet zudem die Halbfinals und den Final am 5. Dezember aus.

Das Finalturnier 2020 war coronabedingt um ein Jahr verschoben worden. 2019 hatte Spanien im Endspiel gegen Kanada gewonnen. (dpa)

Olympisches: Japaner wollen keine Spiele diesen Sommer

72 Prozent der Japaner sprechen sich aus Angst vor einer weiteren Corona-Welle für die Absage oder Verschiebung der Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio aus. Nur etwa 24 Prozent befürworten dagegen die Austragung des Ringe-Spektakels, das am 23. Juli mit der Entzündung des olympischen Feuers in Japans Hauptstadt beginnen soll. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News hervor.

39,2 Prozent der Befragten sind für eine Absage der bereits um ein Jahr verschobenen Spiele. 32,8 Prozent sprachen sich für eine zweite Verschiebung aus. 92,6 Prozent der Befragten sagten, sie seien besorgt über ein Wiederaufflammen von Virusinfektionen.

In Japan geht das Impfen nur sehr schleppend voran. Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales sind bis Freitag nur 0,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft worden. Mediziner warnen davor, dass die Spiele im schlimmsten Fall zum Superspreader-Ereignis werden und neue Virusvarianten hervorbringen könnten. (dpa)

Curling: Schweizer holen WM-Bronze

Die Schweizer Curler haben die WM in Calgary auf Platz 3 beendet. Im Kampf um Bronze schlug das Quartett des CC Genf die Russen 6:5. Es war der erfolgreiche Abschluss eines ziemlich anstrengenden Sonntags.

Vierte WM-Teilnahme, vierte Bronzemedaille: Skip Peter de Cruz.
Vierte WM-Teilnahme, vierte Bronzemedaille: Skip Peter de Cruz.
Foto: Keystone

Am frühen Nachmittag hatte das Team um Skip Peter de Cruz im Viertelfinal die USA 7:6 bezwungen, kurz später gings bereits weiter mit dem Halbfinal gegen Schweden. Gegen die späteren Weltmeister um Skip Niklas Edin bezogen die Schweizer eine deutliche 3:11-Niederlage.

Sie verarbeiteten die Enttäuschung jedoch schnell und gewannen schliesslich wie schon 2014, 2017 und 2019 Bronze. (kai)

Eishockey: Sieg für Josi

Die Nashville Predators haben den vierten Sieg in den letzten fünf Partien eingefahren. Die Mannschaft um Captain Roman Josi schlug die Dallas Stars 3:2 nach Penaltyschiessen. Der Berner Verteidiger erhielt 25:02 Minuten Eiszeit und damit am meisten seines Teams. Die Partie beendete Josi mit einer ausgeglichenen Bilanz. (kai)

Golf: Matsuyama schreibt Sportgeschichte

Hideki Matsuyama hat mit seinem Triumph am Masters Golf-Geschichte geschrieben. Der 29-Jährige gewann am Sonntag als erster Japaner ein Major-Turnier. Matsuyama siegte nach einer 73er-Schlussrunde im Augusta National Golf Club mit insgesamt 278 Schlägen vor dem US-Amerikaner und Masters-Debütanten Will Zalatoris (279) sowie Jordan Spieth und Xander Schauffele (beide USA/281).

Als Trophäe bekam Matsuyama das legendäre grüne Sieger-Jackett und zusätzlich ein Preisgeld von rund zwei Millionen US-Dollar überreicht. Für den Japaner ist es der sechste Erfolg auf der US-Tour. Bereits vor zehn Jahren war er beim Masters als bester Amateur ausgezeichnet worden. 2011 hatte Matsuyama als damals 19-Jähriger den geteilten 27. Rang belegt. (dpa)

Erster japanischer Major-Sieger: Hideki Matsuyama.
Erster japanischer Major-Sieger: Hideki Matsuyama.
Foto: AFP
Eishockey: Siegenthaler neuer Teamkollege von Hischier

Die Washington Capitals haben Jonas Siegenthaler wegtransferiert. Der Zürcher Verteidiger wechselt im Tausch gegen einen Drittrunden-Pick im kommenden NHL-Draft zu den New Jersey Devils. Damit wird der 23-Jährige Teamkollege von Nico Hischier.

Muss Washington verlassen: Jonas Siegenthaler.
Muss Washington verlassen: Jonas Siegenthaler.
Foto: Keystone

Siegenthaler kam diese Saison nur siebenmal für die Capitals, bei denen er seit 2018 gespielt hatte, zum Einsatz. (kai)

Curling: Schweizer Männer im WM-Halbfinal

Nach dem eintägigen coronabedingten Unterbruch an der Curling-WM in Calgary wurde das Turnier am Sonntag fortgesetzt. Die Schweiz traf im Viertelfinal auf die USA und bezwang den Gegner 7:6.

Beide Teams starteten vorsichtig. Die Amerikaner gingen im 2. End mit 1:0 in Führung. Die Schweiz um Skip Peter de Cruz konterte im 3. End mit einem Dreierhaus und drehte die Partie. Im 5. End konnte die USA zwei Steine gutschreiben und schaffte den 3:3-Ausgleich. Ein End später stellten die Schweizer dank einem Zweierhaus den Zweipunkte-Vorsprung wieder her, ehe die Amerikaner im 7. und 8. End mit je einem geschriebenen Stein das Spiel wieder ausgleichen konnten. Im 9. End gelang den Schweizern ein Triple-Takeout und sie zogen dank einem Zweierhaus auf 7:5 davon. Die USA konnte im 10. End nur noch einen Stein gutschreiben, weshalb sie die Partie verloren.

Der Schweizer Skip Peter de Cruz. (Foto: Jeff McIntosh/Keystone)

Im Halbfinal trifft die Schweiz auf Titelverteidiger Schweden. Die Partie findet in der Nacht auf Montag statt. (heg)

Schwimmen: Kost mit Schweizer Rekord

War es eine Schutzbehauptung gewesen vor Beginn der Schweizer Meisterschaften in Uster? WM-Silbergewinner Jérémy Desplanches, Roman Mityukov und Noè Ponti waren sich einig, dass die derzeit erzielten Zeiten (weltweit) «nichts aussagen – denn niemand weiss, ob die Schwimmer dabei in Hochform waren, oder ob die Leistungen im Anschluss an harte Trainingswochen geschwommen wurden».

Dass sie offenbar doch einiges aussagen – und vor allem bewirken, war am Sonntag am besten festzustellen: Als Desplanches in seiner Paradedisziplin 200 m Lagen in 1:58,86 anschlug, brach er nicht in Jubelstürme aus – im Gegenteil. Er lag damit mehr als zwei Sekunden über seinem Rekord von 2019 und mehr als eineinhalb Sekunden über dem derzeit Europaschnellsten Alberto Razzetti (ITA). Die «Standortbestimmung», wie die Athleten solche Meisterschaften gerne nennen, hat ihm eine klare Antwort geliefert. Bis zur EM in Budapest hat er nun vier Wochen Zeit, an Defiziten zu arbeiten.

Nina Kost ist als Startschwimmerin der Lagenstaffel unterwegs zu einem neuen Schweizer Rekord über 100 m Rücken.
Nina Kost ist als Startschwimmerin der Lagenstaffel unterwegs zu einem neuen Schweizer Rekord über 100 m Rücken.
Foto: Patrick B. Krämer (Keystone)

Neben den drei Jungen Mityukov (20), Ponti (19) und Antonio Djakovic (18), die sich alle bereits für mindestens ein Rennen an den Olympischen Spielen in Tokio qualifiziert haben, glänzte vor allem Rückenspezialistin Nina Kost über 100 m Rücken. Als Startschwimmerin der Lagenstaffel schwamm sie in 1:00,66 Schweizer Rekord, schon den zweiten in diesem Jahr.

Kost, die in Heidelberg trainiert, näherte sich mit ihrer neuerlichen Bestleistung sowohl der europäischen Spitze als auch der Olympialimite deutlich. Für Tokio fehlen ihr noch vier Zehntel. Auch sie hat noch einen Monat Zeit bis zum letzten Qualifikationsrennen in Budapest. (mos)

Volleyball: Finalist Amriswil entlässt Trainer

Mitten im NLA-Playoff-Final hat Amriswil seinen Trainer Marko Klok per sofort freigestellt. Die Trennung erfolgte, nachdem die Thurgauer am Samstag gegen Chênois 1:3 verloren und in der Best-of-5-Serie 1:2 in Rückstand geraten sind. «Wir haben das Vertrauen in unseren Headcoach Marko Klok verloren», wird Martin Salvisberg, Präsident von Volley Amriswil, in einer Medienmitteilung zitiert. Nun soll der bisherige Co-Trainer Matevz Kamnik das Ruder rumreissen. (rom)

Marko Klok ist nicht mehr Trainer von Amriswil. Die Trennung erfolgt zu einem überraschenden Zeitpunkt.
Marko Klok ist nicht mehr Trainer von Amriswil. Die Trennung erfolgt zu einem überraschenden Zeitpunkt.
Foto: Anthony Anex (Keystone)
Automobil: Mortara schnellster Schweizer

Das vierte Saisonrennen der Formel E fand wie das dritte am Tag zuvor in Rom statt. Und wieder verpassten die Schweizer den Sprung aufs Podest. Edoardo Mortara wurde Vierter. Auf den Dritten Pascal Wehrlein hatte er rund zweieinhalb Sekunden Rückstand. Nico Müller klassierte sich als Neunter direkt vor Sébastien Buemi. Als Sieger konnte sich der Belgier Stoffel Vandoorne feiern lassen.

In der Gesamtwertung ist Mortara als bester Schweizer Siebter. Müller ist auf Rang 14 klassiert und Buemi 16.

Der nächste E-Prix findet am 24. April in Valencia statt. Erneut wird es an einem Wochenende zwei Rennen in derselben Stadt geben. (va)

Rudern: Delarze/Röösli knapp hinter Bronze

Barnabé Delarze/Roman Röösli verpassen im Doppelzweier nach Silber in den letzten beiden Austragungen der Europameisterschaften den Medaillen-Hattrick knapp. In Varese lagen die Schweizer Olympia-Medaillenhoffnungen bei Rennhälfte noch in den hintersten Positionen, steigerten sich dann aber kontinuierlich und zündeten in der Schlussphase wie gewohnt den Turbo. 12 Hundertstelsekunden fehlten letztlich zu den Briten und dem Bronzeplatz, zu Silber fehlte weniger als eine Viertelsekunde. Gold gewannen mit über zwei Sekunden Vorsprung die Franzosen. Ebenfalls im A-Final rudern am Sonntag aus Schweizer Sicht noch der leichte Doppelzweier mit Andri Struzina und Jan Schäuble sowie Skifferin Jeannine Gmelin. (mke)

12 Hundertstel Unterschied: Die Briten (links) überqueren die Ziellinie etwas früher als die Schweizer Delarze und Röösli.
12 Hundertstel Unterschied: Die Briten (links) überqueren die Ziellinie etwas früher als die Schweizer Delarze und Röösli.
Mattia Ozbot (Getty Images)
Eishockey: Niederreiter und Suter mit Assists, Meier trifft

Es war ein spektakuläres Spiel und aus Schweizer Sicht eines mit dem besseren Ausgang für das falsche Team. Die Carolina Hurricanes unterlagen in der Nacht auf Sonntag den Detroit Red Wings 4:5 nach Penaltyschiessen. Bei den Hurricanes stand der Bündner Nino Niederreiter während etwas über 16 Minuten auf dem Eis, dabei verbuchte er den Assist zu Sebastian Ahos 4:4 im Schlussdrittel.

Timo Meier traf derweil mit den San Jose Sharks auf die Los Angeles Kings, doch auch er unterlag, am Ende gab es ein 2:4. Immerhin gab es auch für Meier ein kleines eigenes Erfolgserlebnis, er erzielte das letzte Tor der Sharks, jenes zum 2:4. Für den Appenzeller war es der achte Treffer der Saison.

Neben Niederreiter und Meier standen auch Pius Suter und Philipp Kuraschew im Einsatz - und sie waren die einzigen Schweizer, die das Eis dabei als Sieger verliessen. Mit den Chicago Blackhawks gewannen sie gegen die Columbus Blue Jackets 4:3. Von den Stürmern kam nur Patrick Kane, der Star des Teams, auf mehr Eiszeit als Suter, der auch noch das 3:2 vorbereitete. (mro)

Curling: Schweizer müssen wegen Corona auf WM-Viertelfinal warten

Die Curling-WM in Calgary ist unterbrochen. Wegen Corona-Fällen wurden alle noch verbliebenen Teams am Samstag getestet, sämtliche Spiele sind vorerst vertagt. Wie der Curling-Weltverband mitteilte, werden nun Verschiebe-Optionen für die Partien diskutiert. Allerdings werde man nur weiterspielen, wenn die Sicherheit der Athleten und Offiziellen gewährleistet werden könne.

Davon betroffen sind auch die Schweizer Curler vom CC Genf. Sie qualifizierten sich am Freitag dank einem 9:4-Sieg im letzten Round-Robin-Spiel gegen China und Schützenhilfe der Schotten, die Norwegen 7:6 bezwangen, für die K.-o.-Runde. Mit diesem Erfolg sicherten sich die Schweizer ebenfalls einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Peking 2022. Im Viertelfinal würde die Schweiz auf die USA treffen. Wie Tom Seger, CEO von Swiss Curling, gegenüber SRF bestätigte, habe sich vom Schweizer Team niemand infiziert. (heg/lai)

Die Schweizer rund um Skip Peter de Cruz müssen auf ihre Viertelfinal-Partie warten.
Die Schweizer rund um Skip Peter de Cruz müssen auf ihre Viertelfinal-Partie warten.
Foto: AP
Golf: Masters in dritter Runde wegen Gewittergefahr unterbrochen

Die 85. Auflage des Masters ist am Samstag in der dritten Runde wegen eines drohenden Gewitters über dem Augusta National Golf Club unterbrochen worden. Die Golfprofis mussten den Platz verlassen und ins Clubhaus zurückkehren. Zum Zeitpunkt der Unterbrechung lag der englische Olympiasieger Justin Rose mit einem Schlag Vorsprung vor Will Zalatoris aus den USA in Führung. Wann die dritte Runde des traditionsreichen Major-Turniers fortgesetzt wird, stand zunächst noch nicht fest. (dpa)

Rad: Roglic gewinnt Baskenland-Rundfahrt

Primoz Roglic hat die 60. Auflage der Baskenland-Rundfahrt gewonnen. Der 31-jährige Slowene aus der niederländischen Jumbo-Visma-Mannschaft konnte auf der abschliessenden sechsten Etappe dem bis dato Gesamtführenden Brandon McNulty aus den USA das Gelbe Trikot noch entreissen.

Roglic, der mit 23 Sekunden Rückstand auf McNulty in den Schlusstag gegangen war, belegte nach 111,9 anspruchsvollen Kilometern von Ondarroa nach Arrate den zweiten Platz hinter dem französischen Tagessieger David Gaudu. Das Duo hatte sich in der Schlussphase der von vielen Attacken geprägten Etappe aus einer Spitzengruppe absetzen können.

In der Endabrechnung konnte sich Roglic, Sieger der Vuelta 2020, mit 52 Sekunden vor seinem dänischen Teamkollegen Jonas Vingegaard behaupten. Dritter wurde mit 67 Sekunden Rückstand Tour-de-France-Sieger und Roglic-Landsmann Tadej Pogacar. Diesem half es letztendlich wenig, dass sein Teamkollege Marc Hirschi viel Nachführarbeit leistete. Bester Schweizer im Gesamtklassement ist Gino Mäder als 21. (dpa/rom)

Am Schlusstag das Gelbe Trikot zurückerobert: Gesamtsieger Primoz Roglic.
Am Schlusstag das Gelbe Trikot zurückerobert: Gesamtsieger Primoz Roglic.
Foto: foto-net
Unihockey: Kloten-Dietlikon verteidigt Meistertitel

Die Kloten-Dietlikon Jets gewannen am Samstag den Unihockey-Superfinal der Frauen und sind damit zum achten Mal in ihrer Geschichte Schweizer Meister. Die Zürcher Titelverteidigerinnen waren als Favoritinnen ins Spiel gegen die Emmental Zollbrück Skorpions gegangen und siegten schliesslich 4:2. Matchwinnerin war die 31-jährige Michelle Wiki mit einer überragenden Leistung: Sie verbuchte drei Tore und einen Assist. Für Emmental Zollbrück war dies seit dem Aufstieg in die NLA vor acht Jahren der erste Final überhaupt. (lai)

Rudern: Drei Schweizer Boote in den EM-Finals

Nach Siegen in Vorlauf und Halbfinal steht Jeannine Gmelin an der EM in Varese im Final. Dort will sich die Schweizerin am Sonntag zum zweiten Mal nach 2018 zur Europameisterin küren. Mit dem Doppelzweier Roman Röösli/Barnabé Delarze und dem Leichtgewichts-Doppelzweier Andri Struzina/Jan Schäuble haben sich am Samstag zwei weitere Boote von Swiss Rowing für die Finalläufe qualifiziert. Beide Boote qualifizierten sich mit dritten Plätzen in ihren Halbfinal-Läufen für die Entscheidung der besten sechs Boote.

Der Vierer ohne Steuermann mit Andrin Gulich, Paul Jacquot, Joel Schürch und Markus Kessler verpasste den Finaleinzug mit einem vierten Platz im Halbfinal nur knapp.(tzi)

Formel E: Buemi in Rom Fünfter

Beim dritten Saisonrennen der Formel E in Rom wird Sébastien Buemi Fünfter. Der Waadtländer profitierte von diversen Ausfällen. Für die beiden anderen Schweizer lief der E-Prix in Italiens Hauptstadt weniger erfolgreich. Nico Müller fuhr auf den 14. Rang, Edoardo Mortara schied in seinem Venturi aus. Den Tagessieg holte sich in einer chaotischen Schlussphase Jean-Eric Vergne hinter dem Safety Car.

Profitierte vom Ausfall des Führungstrios: Jean-Eric Vergne nutzt seine Chance und gewinnt den E-Prix von Rom.
Profitierte vom Ausfall des Führungstrios: Jean-Eric Vergne nutzt seine Chance und gewinnt den E-Prix von Rom.
Foto: Getty Images

Zuvor war das Führungstrio wenige Runden vor Schluss ausgeschieden. Leader Lucas de Grassi hatte einen technischen Defekt und musste ohne Antrieb ausrollen. Verfolger Stoffel Vandoorne krachte beim Versuch de Grassi auszuweichen in die Streckenbegrenzung, Mercedes-Teamkollege Nyck de Vries kollidierte daraufhin mit dem Wagen des Belgiers.

Am Sonntag steht in Rom das vierte Saisonrennen auf dem Programm. (tzi)

Motorrad: Marquez kehrt zurück

Der achtfache Motorrad-Weltmeister Marc Marquez kehrt nach langer Verletzungspause in der kommenden Woche in den Grand-Prix-Zirkus zurück. Der 28-jährige Spanier erhielt von den Ärzten grünes Licht für sein Comeback. «Ich bin sehr glücklich! Es waren 9 schwierige Monate mit Momenten von Unsicherheiten und Höhen und Tiefen, und jetzt kann ich meine Leidenschaft wieder geniessen! Bis nächste Woche in Portimao», schrieb Marquez auf Twitter. Am 18. April steigt auf dem Algarve International Circuit mit dem Grand Prix von Portugal der dritte WM-Lauf der neuen Saison.

Der 82-malige Grand-Prix-Sieger war im Juli 2020 beim Saisonauftakt in Jerez gestürzt und hatte sich den rechten Oberarm gebrochen. Weil die Heilung nicht wie erwartet verlief, musste Marquez dreimal operiert werden. Beim letzten Eingriff im vergangenen Dezember wurde eine Titanplatte ersetzt und eine Knochentransplantation vom Beckenkamm zum Oberarm durchgeführt. Marquez hatte sich nach seinen WM-Titeln in der 125-cm³-Klasse (2010) und in der Moto2 (2012) in den Jahren 2013, 2014, 2016, 2017, 2018, 2019 zum Weltmeister in der Königsklasse MotoGP gekrönt. (dpa)

Eishockey: Bittere Niederlage für Fiala

Zwei Tage nach seinem ersten Hattrick in der NHL erlebte Kevin Fiala mit den Minnesota Wild einen Abend zum Vergessen. Der Schweizer verlor mit seinem Team gegen die St. Louis Blues gleich 1:9. Besser erging es Timo Meier. Er durfte sich beim 5:2-Sieg seiner San Jose Sharks gegen die Los Angeles Kings einen Assist zum 3:1 gutschreiben lassen. (heg)

Weitere Resultate

Buffalo Sabres - Washington Capitals 3:4

New Jersey Devils - Pittsburgh Penguins 4:6

New York Islanders - New York Rangers 1:4

Vegas Golden Knights - Arizona Coyotes 7:4