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ZSG stellt den Schiffsverkehr auf dem Zürichsee ein

Die ZSG muss wegen einer Anordnung des Bundes den Freizeitverkehr stoppen. Nur die Querverbindungen werden aufrecht erhalten.

Die grossen Schiffe der ZSG bleiben in der Werft.
Die grossen Schiffe der ZSG bleiben in der Werft.
Archiv/Michael Trost

Im Kampf gegen das Coronavirus hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Freitag die Einstellung des touristischen Verkehrs in der Schweiz angeordnet. Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft hat reagiert und stellt deshalb bis zum 26. April den Schiffsverkehr ein, wie das Unternehmen am späten Freitagabend mitteilt.

Die Massnahme wird bereits ab Samstag, 14. März umgesetzt und betrifft die Kleinen und Grossen Seerundfahrten ab Zürich, die Mini Seerundfahrt im Zürcher Seebecken, die Flussrundfahrten auf der Limmat, die Obersee- und Seerundfahrten ab Rapperswil sowie alle Erlebnisschiffe und Schiffsvermietungen. Alleine bei diesen Chartervermietungen sind 15 Fahrten betroffen. Der für Sonntag, 5. April geplante Start in die Sommersaison wird bis auf weiteres verschoben.

Querschiffe verkehren

Auf dem See herrscht nun Notbetrieb, um die verbleibenden Pendler noch befördern zu können. Der Shuttle-Verkehr Wädenswil – Männedorf – Stäfa fährt laut der Mitteilung der ZSG weiterhin fahrplanmässig. Der Verkehr zwischen Thalwil – Erlenbach – Küsnacht wird ab dem 23. März eingestellt.

Die ZSG macht darauf aufmerksam, dass an Bord weiterhin die die Billettpflicht gilt. Allerdings würden die Kontrollen eingeschränkt durchgeführt, um das Personal zu schützen.

Die Verkaufsstelle Zürich Bürkliplatz der ZSG wird ebenfalls geschlossen. Tickets für die Shuttleschiffe könnten online oder am Automaten bezogen werden, heisst es in der Mitteilung.

Mitarbeiter arbeiten in der Werft

Die Mitarbeitenden der ZSG werden bis zum 26. April in der Werft tätig sein, heisst es bei der ZSG auf Anfrage. Welche Auswirkungen der nahezu vollständige Betriebsstopp für die Angestellten des angeschlossenen Gastro-Unternehmens hat, ist noch offen. Eine entsprechende Stellungnahme steht noch aus.

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